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Für unbeschwerte Erholung kann man etwas tun

Bürgervorlesung von UKGM und Fachbereich Medizin Für unbeschwerte Erholung kann man etwas tun

Dr. Andrea Schroer und Dr. Birgit Wollenberg vom Marburger Gesundheitsamt informierten 35 Zuhörer im Hörsaalgebäude der Universität darüber, wie sich Urlauber gesund halten können.

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Dr. Birgit Wollenberg (links) und Dr. Andrea Schroer vom Gesundheitsamt informierten.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Ein älterer Herr schwimmt durchs Wasser. Unter ihm lauern zwei Haie, und der eine sagt zu seinem Artgenossen: „Bloß keine Senioren.“ Der zweite Fisch stimmt zu. „Zu viele Prothesen“, meint er. Diese Cartoon-Zeichnung zeigte Andrea Schroer, vom 
Gesundheitsamt Marburg während der fünften Bürgervorlesung von Fachbereich Medizin und UKGM, um auf humoristische Weise deutlich zu machen, dass gerade ältere Mitbürger ihren Urlaub sorgfältig planen sollen.

„Insbesondere ältere Menschen trinken zu wenig. Gerade in warmen Ländern ist das aber unerlässlich“, meinte Andrea Schroer. Wer Medikamente nimmt, sollte die Hälfte davon im Handgepäck verstauen. „Es kommt ja mal vor, dass der Koffer abhanden kommt“, sagte Schroer.

Dr. Birgit Wollenberg referierte ausgiebig über die Gefahr, die von blutsaugenden Insekten in tropischen und subtropischen Gebieten ausgeht. Zu empfehlen seien u.a. Mückennetze, körperbedeckende Kleidung und verschiedene in der Apotheke erhältliche Medikamente, um sich vor Krankheiten wie Malaria, Gelbfieber oder dem Dengue-Fieber zu schützen. Auch vor anderen Tieren solle sich der Urlauber laut Schroer fernhalten: „In Afrika, Asien und Südamerika ist die Tollwutgefahr sehr hoch. Sehen Sie also bitte von Kontakt mit jeglichen wilden Tieren ab.“

Nicht nur Lebewesen sind eine Gefahrenquelle. Speisen und Getränke fremder Länder genießen, versüßt so manchen Urlaub. Doch gerade vor ihnen warnte Schroer. Mehrere Regeln gäbe es zu beachten: Getränke nur aus versiegelten Flaschen, Obst und Gemüse immer selbst schälen, stets auf frisches Essen achten. Zwar sei ein krankheitsfreier Urlaub nie sicher, doch laut Schroer könne man viel tun, um die Wahrscheinlichkeit für unbeschwerte Erholung zu erhöhen.

von Benjamin Kaiser

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