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Für mehr Gerechtigkeit in der Welt

Spendenlauf Für mehr Gerechtigkeit in der Welt

„Den Staub von der Hose schütteln und alles Erlebte vergessen geht nicht – ich kämpfe zu Hause weiter für die Armen“, ist ein „Muskathlet“ direkt nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen überzeugt.

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Sportler aus Europa, den USA und Uganda beim gemeinsamen Spendenlauf.

Quelle: Steve Volke

Marburg. Er ist einer von mehr als 1000 Laien-Sportlern, die beim Spendenlauf von „Der 4te Musketier“ und „Compassion“ in Uganda mehr als 400000 Euro für Kinder in Not sammelten. Ein „Muskathlon“ ist eine extreme sportliche Herausforderung an einem Ort auf der Welt, wo großes Unrecht herrscht. Bereits im fünften Jahr in Folge organisiert die überkonfessionelle christliche Männerbewegung „Der vierte Musketier Deutschland“ diesen Spendenlauf mit dem Ziel, sich für mehr Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen und die Augen für die Nöte der Welt zu öffnen, teilt Kerstin Thies von „Compassion Deutschland“ mit.

In Uganda gingen 300 Sportler aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, England und den USA sowie 900 Frauen und Männer aus Uganda körperlich ans Limit, um im Kampf gegen Armut ein außergewöhnliches Zeichen zu setzen.

Sie sind einen Halbmarathon (21 Kilometer) oder Marathon (42 Kilometer) gelaufen, 63 Kilo­meter gewandert oder 120 Kilometer geradelt. Im Vorfeld hat jeder Muskathlet Spendengelder in Höhe von 10000 Euro gesammelt.

Das Geld kommt „Compassion Deutschland“ zugute, dem deutschen Zweig von „Compassion International“, einem der größten christlichen Kinderhilfswerke der Welt. Es ist diesjähriger Partner des „Muskathlons“ und vermittelt Patenschaften für Kinder in Entwicklungsländern, um ihnen ein Leben außerhalb von Armut zu ermöglichen.

Aktuell wird in Zusammenarbeit mit einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen mehr als 1,7 Millionen Kindern in 26 Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien geholfen.

Während des mehrtägigen Aufenthalts hatten die Muskathleten die Gelegenheit, sich ein Bild von der Hilfe an Ort und Stelle zu machen und besuchten die Projekte wie auch eigene Patenkinder.

Auch nächstes Jahr setzen sich wieder Muskathleten für arme Kinder ein: Im Mai 2017 geht es nach Ruanda und im Oktober 2017 nach Indonesien.

Hintergrund: Compassion

Das christliche Kinderhilfswerk Compassion vermittelt Patenschaften für Kinder in Entwicklungsländern, um ihnen ein Leben außerhalb von Armut zu ermöglichen. Aktuell wird in Zusammenarbeit mit einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen über 1,7 Millionen Kindern in 26 Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien geholfen. Es hat seinen deutschen Sitz in Marburg, Liebigstraße 9.

Weitere Infos: www.compassion-de.org

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