Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Für den Superwahltag gerüstet

Beim Landkreis Für den Superwahltag gerüstet

Im Superwahljahr 2013 könnte es im Landkreis zu einem wahren Superwahltag mit drei Wahlen auf einmal kommen. Kein Problem für das Team im Kreishaus, wo die Fäden für Marburg-Biedenkopf zusammenlaufen.

Voriger Artikel
Als die Motos die Macht übernahmen
Nächster Artikel
Richtsberg soll lebenswerter werden

Stimmzettel über Stimmzettel:
Die Wahlvorstände in den Kommunen bekommen
im Wahljahr 2013 alle Hände voll zu tun – wie
auf unserem Archivfoto, aufgenommen bei der
Auszählung der Kommunalwahl 2011 im Stadtbüro Marburg.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Wahlen im Bund und im Land – und dann auch noch die Landratswahl. Für keines der drei Ereignisse steht bereits ein Termin fest. Für die hessische Landtagswahl kam zuletzt der 22. September ins Gespräch, darüber ist jedoch noch keine Entscheidung gefallen.

Auch auf Kreisebene ist dementsprechend noch alles offen – wenigstens zwei Wahlen sollten jedoch sinnigerweise auf einen Tag gelegt werden. So erhofft es sich Kreiswahlleiter Reiner Röder und erklärt: „Es wäre schon praktisch, dann könnten die ohnehin einberufenen Wahlvorstände sowohl in den Kommunen als auch auf Kreisebene mehrere Wahlen auf einmal abwickeln – sonst müssten für jede Wahl einzeln die Wahlvorstände aufgestellt werden.“ Was den Kreiswahlleiter und sein Team angeht, so gilt: „Wir kriegen alles hin – ob zwei oder sogar drei Wahlen an einem Tag, alles ist möglich.“ Auch wenn die Kreisverwaltung bislang noch keinen kreisweiten Wahltag mit drei Wahlen auf einmal erlebt hat.

Den Termin für die Landratswahl hat der Kreistag noch festzulegen. Fest steht, dass sie laut Hessischer Gemeindeordnung frühestens ein halbes Jahr vor Beginn der neuen Amtszeit stattfinden darf und spätestens drei Monaten zuvor abgehalten werden muss. Da der neue Landrat den Amtsinhaber Robert Fischbach am 1. Februar 2014 ablösen wird, darf die Wahl folglich frühestens für Anfang August terminiert werden und muss spätestens Ende Oktober / Anfang November über die Bühne sein. „Was das Ende dieser Frist angeht, so muss eine mögliche Stichwahl nicht im Vorfeld berücksichtigt werden“, erklärt Röder – die Stichwahl könnte also auch noch abgehalten werden, wenn der dreimonatige Abstand zum Amtsantritt bereits überschritten ist. 90 Tage vorher muss der Wahltermin bekannt gemacht werden – ab dann gibt‘s auch die Unterlagen für die Wahlvorschläge.

von Carina Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Marburg

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr