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Für Sportler zu kurz, für Kinder perfekt

Lahntal total Für Sportler zu kurz, für Kinder perfekt

Viel kürzer, dafür aber mit Sonnenschein und Stadtfest, hat es gestern eine Neuauflage des autofreien Sonntags „Lahntal total“ gegeben. Von Feudingen bis Biedenkopf eroberten Radfahrer, Fußgänger und Skater die Bundesstraße.

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Viele Radler fuhren gestern in großen Gruppen die B 62 entlang.

Quelle: Patricia Kutsch

Biedenkopf. Blauer Himmel und Sonnenschein haben gestern Tausende Radfahrer auf die Bundesstraße 62 gelockt. Die war zwischen Biedenkopf, Wallau und Laasphe-Feudingen für Autos gesperrt und bot so den Sportlern sicheren Fahrspaß. Die Strecke war mit 20 Kilometern über die Hälfte kürzer als früher - weniger Kommunen beteiligten sich nach drei Jahren Pause an dem länderübergreifenden Spektakel.

Spaß, Programm und freie Strecke bot der Sonntag dennoch vielen Besuchern: In Biedenkopf fand das Stadtfest mit Karussells und Livemusik seinen Ausklang, in den teilnehmenden Dörfern und Stadtteilen fanden zahlreiche kleine Feste am Straßenrand statt: Vereine und Organisationen luden zur Rast ein, boten Programm, Stärkungen und kühle Getränke für die Sportler.

Viel kürzer, dafür aber mit Sonnenschein und Stadtfest, hat es gestern eine Neuauflage des autofreien Sonntags „Lahntal total“ gegeben. Von Feudingen bis Biedenkopf eroberten Radfahrer, Fußgänger und Skater die Bundesstraße.

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Die Angebote und vor allem die Sitzmöglichkeiten wurden überall gerne genutzt. „Wenn so etwas angeboten wird, dann unterstützen wir die Vereine, die mit viel Engagement dabei sind. Wir kennen das ja selbst“, sagte Werner Wegener. Er war mit sechs weiteren Freunden vom VfL Bad Berleburg unterwegs und gönnte sich eine Rast bei Kaffee und Kuchen des Wallauer Frauenchors. Die Gruppe ist schon „Lahntal total“-erfahren, bedauert aber die Kürzung der Strecke: „Für Familien ist die Streckenlänge ja ideal. Aber wenn man als Gruppe etwas erleben möchte, ist es viel zu schnell vorbei.“ Für den fünfjährigen Jonas war die Strecke von Biedenkopf nach Wallau und zurück schon lang genug. „Ich bin ganz alleine gefahren“, sagte er stolz.

Unterwegs waren nicht nur Familien und Vereine, sondern auch Rennradler, Skater und Fußgänger. Ganz ohne Motor ging‘s aber nicht zu: Viele Besucher setzten auf Elektroräder.

von Patricia Kutsch

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