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Für Frieden und Menschenrechte

Osterspaziergang Für Frieden und Menschenrechte

In Tradition der früheren Ostermärsche lädt das Marburger Bündnis „Nein zum Krieg“ am Ostermontag zum gemeinsamen Osterspaziergang. Treffpunkt ist am Friedrichsplatz um 11 Uhr.

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Pit Metz (DGB-Kreisvorsitzender, von links), Rosemarie Barth (Christliche Friedensinitiative Marburg), Ralf Schrader (friedenspolitischer Gesprächskreis des DGB Marburg-Biedenkopf) und Jan Schalauske (Landesvorsitzende der hessischen Linken) werben für den Osterspaziergang.Foto: Henkel

Marburg. Die Initiatoren, bestehend aus der Christlichen Friedensinitiative Marburg, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Partei „Die Linke“, machen sich für Frieden und eine solidarische Gesellschaft auf den Weg. Es soll gegen Kriegseinsätze und Aufrüstung demonstriert werden. Gerade die Flüchtlingswelle und die Anschläge in Brüssel hätten gezeigt, dass „Krieg gegen Terror der falsche Weg ist“, meint der Landesvorsitzende der hessischen Linken Jan Schalauske in einem Pressegespräch. Es gehe darum, Fluchtursachen zu beseitigen und Menschenrechte umzusetzen.

Eine gesamteuropäische Friedensordnung und Solidarität mit den zu uns kommenden Menschen sei mehr denn je gefragt. „Wir haben uns deswegen entschlossen, für unsere Flyer auch das Logo ,Refugees welcome‘ zu verwenden“, meint Ralf Schrader, der dem friedenspolitischen Gesprächskreis des DGB Marburg-Biedenkopf angehört.

Aber auch ein weiterer, eher lokaler Anlass gebe Grund, sich zu engagieren. Im Marburger Stadtteil Bortshausen gibt es ein Kriegsdenkmal, das die Taten der Marburger Jäger verherrliche, die im Ersten Weltkrieg an Kriegsverbrechen gegen die Belgische Zivilbevölkerung in Dinant beteiligt waren.

Muslime sollen Solidarität zeigen

Dazu wird Karsten Engewald von der Bürgerinitiative gegen das Kriegsdenkmal in Bortshausen bei der Abschlusskundgebung im Schülerpark sprechen. Weitere Redner werden Rosemarie Barth, selbst einst als Flüchtling nach Deutschland gekommen, von der Christlichen Friedensinitiative Marburg, Peter Donatus (Journalist), Sevim Dagdelen (MdB Linke) und Pit Metz, DGB-Kreisvorsitzender sein.

Dieser rief dazu auf, dass sich besonders islamische Mitbürger an dem Spaziergang beteiligen sollen, um ihre Solidarität mit den Opfern in Brüssel zu zeigen.

von Heinz-Dieter Henkel

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