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Fünf Menschen aus dem Kreis an Ehec erkrankt

Uni-Klinikum isoliert Patienten Fünf Menschen aus dem Kreis an Ehec erkrankt

Die Ehec-Welle hält an: Das Uni-Klinikum ­Marburg teilte am Freitag mit, dass drei Personen ­behandelt wurden, die sich mit dem gefährlichen Erreger infiziert haben könnten.

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Die Marburger Uni-Klinik behandelte am Freitag drei Ehec-Fälle, sagte deren Sprecher Frank Steibli. Bei einem Fall habe sich der Verdacht bereits bestätigt, bei den anderen beiden haben die Schnelltests angeschlagen.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Bei fünf Personen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Marburg-Biedenkopf haben, hat sich der Verdacht bestätigt: Sie haben sich mit dem Ehec-Erreger infiziert, ihr Zustand sei aber nicht lebensgefährlich, sagte Kreissprecher Stephan Schienbein auf OP-Anfrage. Zwei von ihnen konnten zu Hause versorgt werden.

Die Marburger Uni-Klinik behandelte am Freitag drei Ehec-Fälle, sagte deren Sprecher Frank Steibli. Bei einem Fall habe sich der Verdacht bereits bestätigt, bei den anderen beiden haben die Schnelltests angeschlagen. „Alle drei werden abgeschirmt behandelt“, betont Steibli. Insbesondere einem dieser Patienten gehe es wieder deutlich besser, sagte er. Der Klinik-Sprecher erklärte, dass sich die drei zuvor in Norddeutschland aufgehalten und sich dort möglicherweise infiziert hatten.

Die Ehec-Statistik der Kreisverwaltung ist eine andere, als die der Kliniken. Der Grund: Die Behörde führt nur die Patienten aus dem Kreis auf, auch wenn sie in anderen Regionen behandelt werden. Auswärtige Patienten, die im Marburger Uni-Klinikum untersucht werden, werden in der heimischen Statistik nicht erfasst. „Wir erhalten zwar die Meldung vom Klinikum, ­geben diese aber an die Gesundheitsämter der Herkunfts­städte und an das Ministerium weiter“, erklärt Schienbein. So sei es vom Ministerium geregelt.

von Anna Ntemiris

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