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Frühchen bleibt im UKGM

Verdacht auf Vergiftung Frühchen bleibt im UKGM

Die Krankenschwester, die unter dem Verdacht steht, einem Frühchen in der Uniklinik Narkosemittel verabreicht zu haben, bleibt in Untersuchungshaft.

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Erschütterung herrscht beim UKGM auf den Lahnbergen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt umfassend weiter und bezieht dabei auch 
frühere Verdachtsfälle mit ein, sagte Sprecherin Ute Sehlbach-Schellenberg.

Eine Exhumierung habe in diesem Zusammenhang aber bislang nicht stattgefunden. Weitere Auskünfte zum Stand der Ermittlungen oder zum Motiv der Tatverdächtigen erteilte die Staatsanwaltschaft auch am Mittwoch nicht.

Der ärztliche UKGM-Direktor
 Professor Harald Renz berichtete unterdessen von großer Erschütterung unter den Beschäftigten der Frühchen-Station. „Das emotionale Verhältnis der Pflegekräfte zu den Patienten ist auf dieser Station extrem eng“, sagte Renz zur Erklärung. Im Durchschnitt bleiben die 
frühgeborenen Kinder 100 bis 120 Tage auf der Frühchenstation.

Die Eltern des betroffenen Frühchens ließen ihr Kind weiter auf der Frühchenstation des UKGM betreuen, berichtete Renz. Es gebe auch keinen 
anderen Fall, in dem die Eltern eines Frühchens sich für die 
Betreuung ihrer Kinder durch eine andere Klinik entschieden 
hätten. Renz wertet dies 
als Vertrauensbeweis für die 
Beschäftigten der Kinderklinik.

von Till Conrad

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Verdächtige bleibt in Haft

Im Fall der schweren Medikamentenvergiftung bei einem in der Marburger Kinderklinik geborenen Frühchen hat die Staatsanwaltschaft in Marburg noch keine neuen Erkenntnisse.

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