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Prozession durch Marburgs Straßen

Fronleichnam Prozession durch Marburgs Straßen

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Teil­nehmer der diesjährigen Fronleichnamsprozession gestern durch die Mar­burger Innenstadt.

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Weihrauch schwenkend zogen die Ministranten vom Marktplatz aus durch die Stadt. Hunderte Menschen nahmen an der Fronleichnamsprozession teil.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die Fronleichnamsprozession führte wieder vom Marktplatz durch Barfüßerstraße und Untergasse in Richtung Innenstadt. Die Baustellen in der Barfüßerstraße stellten für den Zug kein Hindernis dar. Vom Rudolphsplatz zog die rund hundert Meter lange Prozession durch die Biegenstraße und endete an der Kirche St. Peter und Paul.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem gemeinsamen Gottesdienst der vier katholischen Marburger Kirchengemeinden St. Johannes, St. Peter und Paul, Liebfrauen und St. Franziskus. Dieser fand auf dem Marktplatz vor dem Rathaus statt – ironischerweise vor dem Bühnenbild des Theaterstücks „Wir sind Luther“, welches das Hessische Landestheater Marburg zurzeit als Freilufttheaterstück aufführt.

Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Teil­nehmer der diesjährigen Fronleichnamsprozession gestern durch die Mar­burger Innenstadt.

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Pfarrer Christoph Näder nahm es mit Humor. „Wir sind zwar nicht Luther, aber wir begrüßen trotzdem alle anwesenden evangelischen Mitchristen“, eröffne­te er den Gottesdienst. In seiner Predigt nahm er Bezug auf die Wunder, die Jesus Christus laut dem neuen Testament vollbracht hat, erklärte aber auch: „Diese Wunder sind im Grunde nicht wichtig, da Christus noch heute immer bei uns ist.“

Musikalisch unterstützt wurden der Gottesdienst sowie der Prozessionszug durch die Musikabteilung des VfL 1860 Marburg. Die Teilnehmer stimmten zahlreiche kirchliche Gesänge an, während sie in den Morgen­stunden durch die Marburger Straßen zogen. In einem Stationsgottesdienst am Hanno-Drechsler-Platz wurden außerdem Fürbitten gehalten.

Die Kollekte des diesjährigen Fronleichnamsgottesdienstes ist als Spende für die Menschen im Südsudan bestimmt, die seit Jahren unter Bürgerkrieg und Hunger leiden.

von Nico Arnold

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