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„Frohes Fest“ in 40 Sprachen

Eröffnung des Weihnachtsmarktes „Frohes Fest“ in 40 Sprachen

Auch in diesem Jahr beginnt die Adventszeit in Marburg pünktlich am Samstag, 28. November. Dann wird in der Elisabethkirche mit Gesang und Ansprachen der mittlerweile 36. Weihnachtsmarkt eröffnet.

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Winter in Marburg auf dem Adventsmarkt am Marktplatz.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg.  Natürlich gibt es neben dem Klassiker des besinnlichen Einkaufens noch eine Vielzahl weiterer besonderer Angebote rund um die wichtigsten christlichen Feiertage.

Um den Bürgern etwas mehr Überblick zu verschaffen, erscheint auch in diesem Jahr eine entsprechende Broschüre von Stadt und Wirtschaft. Auf dem Cover wird in den unterschiedlichsten Sprachen eine fröhliche Weihnachtszeit gewünscht, denn Marburg, so die Botschaft, ist eine Stadt vieler Kulturen.

„Wir hatten ja immer so eine Lücke zwischen den beiden Märkten rund um die Elisabethkirche und in der Oberstadt. Deswegen haben wir in diesem Jahr vor, am Steinweg mit einem 100 Meter langen Plakat allen Passanten in 40 verschiedenen Sprachen je nach Kulturkreis ein frohes Fest oder ein glückliches neues Jahr zu wünschen“, sagt Daniele Maurer vom Stadtmarketing.

Umweltschutz steht im Vordergrund

Für Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) steht die Weihnachtszeit in der Universitätsstadt gerade in diesen Zeiten für Vielfalt, Gemeinschaft und Frieden: „Wir müssen dankbar dafür sein, dass wir uns so viel Sorgen darum machen müssen, welche Geschenke wir einkaufen. Für viele Menschen stellt sich diese Frage gar nicht. Wir haben 141 Nationalitäten in Marburg, und eben weil hier alle so einen friedlichen Umgang miteinander pflegen, geht es uns so gut.“

Um den Menschen die insgesamt 70 Veranstaltungen, darunter Theaterstücke, Konzerte, Ausstellungen oder den Eispalast näherzubringen, werden in den nächsten Tagen insgesamt 90 Flyer in Umlauf kommen. Dabei wird in diesem Jahr das Thema Umweltschutz von Seiten der Organisatoren besonders gründlich angegangen.

„Wir haben mittlerweile die komplette Beleuchtung auf Energiesparlampen umgestellt und betreiben alles mit Ökostrom“, sagt Karl van Elkan vom Organisationsbetrieb, der den Weihnachtsmarkt an der Elisabethkirche ausrichtet.

Um sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel zu schonen, bietet es sich in diesem Jahr besonders an, das Auto in der Garage stehen zu lassen. Jan-Bernd Röllmann wies nämlich noch auf ein neues Angebot der Stadtwerke hin: „In diesem Jahr wird an jedem der vier Adventssamstage im gesamten Raum Marburg der komplette öffentliche Personennahverkehr kostenlos sein“, betont der Stadtmarketing-Koordinator.

von Marcus Hergenhan

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