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Fröhliche Wanderung auf feuchten Wegen

Grenzgang Michelbach Fröhliche Wanderung auf feuchten Wegen

Der zweite Grenzgang anlässlich der 1200-Jahrfeier des Marburger Stadtteils Michelbach fand am Samstagmorgen wenige Stunden nach einem heftigen Gewitter statt.

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Der zweite Michelbacher Grenzgang verlief auch im Grünen. Sogar ein Pony trabte mit. Foto: Patricia Grähling

Quelle: Patricia Graehling

Michelbach. Das Wetter war mit Gewittern in der Nacht zuvor nicht perfekt. Dennoch machten rund 200 Besucher den zweiten Teil des Michelbacher Grenzgangs zu einem gelungenen Tag. Es gab zwar matschige Wanderwege, aber Sonne und auch die Besucher lachten über Stunden.

Der zweite Grenzgang anlässlich der 1200-Jahrfeier des Marburger Stadtteils Michelbach fand am Samstagmorgen wenige Stunden nach einem heftigen Gewitter statt.

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Zum zweiten Teil des Grenzgangs rund um Michelbach kamen allerdings deutlich weniger Besucher als noch Ende April. Die Teilnehmer, die die Wanderschuhe geschnürt und – zum Glück unnötigerweise – ihre Regenjacken eingepackt hatten, verlebten dennoch eine fröhliche und lockere Wanderung durch Wiesen, Feld und Wald.

Das Unwetter hatte sich pünktlich zum Start der Wanderung verzogen. Stattdessen begleitete die Sonne die Wanderer. Dennoch wurde es etappenweise eine sehr feuchte Wanderung, denn einige Strecken entlang der Grenzen zu Sterzhausen, Goßfelden und Wehrda sind nicht befestigt.

So stiefelten die rund 200 Paar Schuhe, viele Hundepfoten und die Grenzreiter durch matschige Wege und steile Pfade hinauf. Der guten Laune tat das keinen Abbruch.

Grenzgangsmusiker spielen groß auf

Michelbacher und einige Freunde aus den umliegenden Orten nutzten die gemütliche Wanderung für Gespräche und Geselligkeiten. Auch Konrad Schäfer, Vorsitzender des veranstaltenden Fördervereins 1200 Jahre Michelbach, zeigte sich zufrieden. Ursprünglich hatte er auf 400 Besucher gehofft wie beim ersten Grenzgang.

Durch die Unwetter hatte der Verein die Erwartungen schon hinunter geschraubt. „Ich bin überrascht, dass doch so viele gekommen sind“, freute er sich.Mitgefeiert haben die Nachbarn diesen zweiten Grenzgang auch wieder.

Es kamen Ortsvorsteher aus den Nachbarorten, die neben dem Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies die Wanderschuhe schnürten. Mit dabei waren ebenfalls die Goßfeldener Grenzgänger. Die erwarteten die Wandergruppe am Grenzstein zu Goßfelden und begrüßten sie mit lautem Peitschenknallen.

Nach einer kurzen Pause am unscheinbaren Stein mit dem Kreuz, der die Grenze markiert, ging es dann noch ein letztes Mal in den Wald hinauf, bevor es entlang der alten Weinstraße zum Festplatz im Wald bei Wehrda ging.

Dort spielten die Grenzgangmusikanten auf, und bei Musik und Verpflegung stärkten sich die Grenzgänger für den Heimweg, wo die Sportler im Sportheim für einen gelungenen Ausklang des Grenzgang-Events am Abend sorgten.

von Patricia Grähling

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