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Fremde Helfer packen an

Aktion Fremde Helfer packen an

Unter dem Motto "Surf the Richtsberg" stellten etwa 40 junge Menschen einen Tag lang Familien, Senioren und anderen ihre Arbeitskraft und Zeit zur Verfügung.

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Im und am CenTral-Gebäude nahmen die Helfer Garten- und Renovierungsarbeiten vor. Andere sammelten Müll am Richtsberg auf oder musizierten für Altenheimbewohner.
Fotos: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Richtsberg. 40 junge Marburger schwärmten an verschiedene Stellen im Stadtteil Richtsberg aus, um verschiedenste Arbeiten und Dienstleistungen zu verrichten. Das Marburger Bibelseminar und das CenTral, eine vom Christus-Treff betriebene Begegnungsstätte nahe dem Marktplatz am oberen Richtsberg, hatten diesen Tag unter dem Motto „Surf the Richtsberg“ vier Monate lang vorbereitet.

Hinter dem Motto verbarg sich das ähnlich klingende englische Wort „to serve“, also dienen. Ein „Tag der Dienstleistung“ wurde von den sehr motiviert ans Werk gehenden jungen Freiwilligen erbracht. Von den CenTral-Mitarbeitern waren zahlreiche bestehende Kontakte genutzt worden, aber auch über Flugzettel oder einfach durch Ansprache in Erfahrung gebracht worden, bei wem etwas zu erledigen war, was dieser nicht allein bewältigen konnte.

Es war einiges an Wünschen zusammengekommen, die vorrangig in der ersten Tageshälfte erledigt wurden. Bei einem Rentner entrümpelten die Helfer die Garage, ein anderer Senior hatte um einen Wohnungsputz und zugleich einen Gesprächspartner gebeten. Bei Familien wurden Gardinen aufgehängt, das Bad gereinigt oder Elektromüll entsorgt, andere sowie Alleinerziehende hatten um Kinderbetreuung gebeten, beispielsweise, um einmal einen Samstag frei zu haben.

Auch das CenTral-Gebäude selbst war Ziel der Aktion. Dort wurden Garten- und Renovierungsarbeiten vorgenommen.

Ein Dutzend junger Helfer begab sich ins Altenzentrum St. Jakob. Auf Wunsch suchten sie Bewohner in den Zimmern auf, standen für Gespräche zur Verfügung, andere gingen ins „Café Zeitlos“ und musizierten dort. Einige sammelten derweil Müll auf. Geschenke gab es für jeden: Päckchen mit Muffins und beigelegten Zetteln (Aufschrift: „Du bist wertvoll“) verschenkten Helfer an Postboten, Busfahrer oder Fußgänger.

von Manfred Schubert

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