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Forscher auf den Spuren der Geheimdienste

Jahrestagung der Vereinigung der Historiker Forscher auf den Spuren der Geheimdienste

Die Jahrestagung der Vereinigung der Historiker, die sich mit der Geschichte der Geheimdienste beschäftigen, findet an diesem Wochenende in Marburg statt.

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Der Marburger Historiker Professor Wolfgang Krieger organisiert die Tagung der Geheimdienst-Historiker.

Quelle: Manfred Hitzeroth

Marburg. Der Marburger Historiker Professor Wolfgang Krieger ist der Gastgeber für die Jahrestagung, die bereits zum 17. Mal stattfindet und dieses Jahr zum ersten Mal in Marburg. Krieger ist Mitgründer des 1993 gegründeten Arbeitskreises, zu dem 140 Mitglieder gehören. Es sind vorwiegend Historiker aus dem In- und Ausland, die sich wissenschaftlich mit Geheimdiensten beschäftigen.

„In Deutschland ging diese Beschäftigung vor allem los, nachdem die Stasi-Unterlagen freigegeben wurden und die Gauck-Behörde gegründet wurde“, erläuterte Krieger im Gespräch mit der OP. Nachdem der Bundesnachrichtendienst (BND) im vergangenen Jahr einen Teil seines Archivs für die wissenschaftliche Aufarbeitung freigegeben habe, hätten sich noch einmal mehr Historiker des Spezialthemas angenommen.

Krieger ist einer von Mitgliedern der unabhängigen Historikerkommission, die im Auftrag der Bundesregierung die Geschichte des 1956 gegründeten BND und dessen Vorläufer, der Organisation Gehlen, zwischen 1945 und 1968 erforschen soll. Dabei geht es vor allem um die Nazi-Vergangenheit von Angehörigen des deutschen Nachrichtendienstes.

Referenten aus Deutschland, den USA, Israel oder Slowenien zählen zu den Vortragenden bei der Tagung in Marburg, die am Freitag begonnen hat und noch bis Sonntag andauert. Die Konferenzsprache ist Englisch.

von Manfred Hitzeroth

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