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Forderung: Land soll Hochsicherheitslabor finanzieren

Ebola-Forschung Forderung: Land soll Hochsicherheitslabor finanzieren

Der Leiter des Virologischen Instituts, Professor Stephan Becker, fordert, die Finanzierung des Hochsicherheitslabors auf den Lahnbergen  auf eine neue Grundlage zu stellen.

Marburg. Becker, bundesweit einer der führenden Köpfe in der Ebola-Forschung, möchte die Finanzierung des 2010 eröffneten Hochsicherheitslabors unabhängig von der Finanzlage des Uni-Fachbereichs Medizin
etablieren. Das Labor müsse vom Land haushaltstechnisch als „Sondertatbestand“ der Universität anerkannt und finanziert werden. „Sondertatbestände“ sind Einrichtungen der Marburger Universität, die nicht unmittelbar Forschung und Lehre dienen, etwa der Botanische Garten auf den Lahnbergen oder das Landgrafenschloss, beide mit einem deutlich höheren jährlichen Finanzbedarf als das Hochsicherheitslabor. Das Labor hat einen Zuschussbedarf von 400 000 Euro pro Jahr. „Wir können nicht am Tropf des Fachbereichs Medizin hängen.“, sagte Becker.

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Ebola-Forschung
Eine Forscherin arbeitet im Labor des Instituts für Virologie der Universität Marburg unter der höchsten Biologischen Schutzstufe 4.

Professor Stephan Becker geht davon aus, dass in zehn Tagen mit der
 klinischen Studie für den in Marburg entwickelten Impfstoff begonnen 
werden kann.

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