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Marburger helfen den Flutopfern

Hochwasser Marburger helfen den Flutopfern

Marburger Rettungskräfte sind in den Osten der Bundesrepublik gefahren, um ihre Kollegen im Kampf gegen die Fluten zu unterstützen. Zu Anfang gab es noch organisatorische Schwierigkeiten - die Marburger mussten in Dresden auf Anweisungen warten. Hier halten wir Sie auf dem Laufenden.

Eine vom Hochwasser der Elbe eingeschlossene Ortschaft am Mittwoch nahe Riesa (Sachsen). In der Nähe werden auch die Marburger Helfer im Einsatz sein.

Quelle: Bern Settnick / dpa

Aktuelle Pegelstände in Torgau und Mühlberg

Die Fluthelfer aus Marburg kamen vor allem in Torgau und Mühlberg zum Einsatz. In diesen Diagrammen können Sie die Entwicklung des Hochwassers in den vergangenen 30 Tagen bis heute ablesen.

Torgau:

Mühlberg:

Nachrichten-Ticker

+++ Samstag 15. Juni +++

THW Marburg beendet Einsatz in Magdeburg und zieht Bilanz:

Am Samstag, den 15. Juni kehrten 9 Helfer des THW Marburg aus dem Hochwassergebiet in Sachsen-Anhalt nach Marburg zurück. Die Helfer waren dort seit dem 08. Juni im Einsatz. In dieser Zeit füllten sie Sandsäcke und Big Packs und verteilten diese mit ihrem geländegängigen Einsatz-LKW rund um Magdeburg.

Sie standen zusätzlich im Schichtdienst als schnelle Eingreiftruppe bereit, um Schäden an den aufgeweichten Elbedeichen sofort reparieren zu können. Darüber hinaus unterstützten sie mit ihren Pumpen die lokalen Einsatzkräfte im Magdeburger Herrenkrugpark und reparierten dort einen beschädigten Deichabschnitt.

Der Einsatz in den Hochwassergebieten ist damit für die Marburger THW-Helfer noch nicht ganz abgeschlossen. Weiterhin unterstützt ein Elektro-Spezialist zusammen mit THW-Helfern aus Biedenkopf die Beseitigung von Hochwasserschäden am Wasserwerk in Dresden. Der Radlader der Fachgruppe Räumen steht nach wie vor in Torgau  (Sachsen).  Eventuell kommt das Spezialgerät an anderer Stelle in den Hochwassergebieten nochmals zum Einsatz. Die dazugehörigen Einsatzkräfte stehen in Marburg in Bereitschaft.
 

Insgesamt waren bisher 19 THW-Einsatzkräfte aus Marburg in den ostdeutschen Katastrophenregionen im Einsatz.

+++ Freitag 10:21 Uhr +++

Noch immer im Einsatz: Die in Magdeburg eingesetzten Helfer des THW Marburg  haben in der vergangenen Nacht zusammen mit Kräften der Feuerwehr Hannover 15 Kilometer  nördlich der Stadtmitte von Magdeburg  eine Unterführung unter dem Mittellandkanal verschlossen. Diese ermöglicht normalerweise den Zugang in das Elbvorland. Ein Ende des Einsdatzes ist noch nicht absehbar - aber die Verpflegung ist sehr gut.

+++ Dienstag 16:10 Uhr +++

 

Hubschrauber der Bundeswehr flogen die Sandsäcke an den betroffenen Deichabschnitt, wo sie die Einsatzkräfte dann verbauten, um den durchweichten Deich zu stabilisieren.

+++ Dienstag 16:04 Uhr +++

Nachdem die Fluthelfer aus dem Landkreis wohlbehalten zurück sind, wird in dieser woche wohl kein weiteres Kontingent in dieHochwassergebiete entsandt. Ein entsprechender Voralarm wurde aufgehoben, so Kreisfeuerwehrsprecher Stephan Schienbein.

Landrat Robert Fischbach dankte unterdessen den Einsatzkräften für ihren harten körperlichen Einsatz und die Bereitschaft, den Menschen in den Hochwassergebieten kurzfristig für mehrere Tage zu helfen. Die Mannschaft aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf hatte durch ihren Einsatz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Elbdeiche bei Mühlberg bis jetzt gehalten haben und der Ort gerettet werden konnte.
 Der Dank gelte auch den Arbeitgebern, die die freiwilligen Einsatzkräfte für diesen Hilfseinsatz freigestellt haben. "Hier hat sich große Solidarität mit den Menschen in den Katastrophengebieten gezeigt" , betonte Fischbach.

+++ Montag 22:00 Uhr +++

Zwei Helfer des THW Marburg sind heute aus Torgau zurückgekehrt. Ein neuer ist zur Verstärkung ins Krisengebiet gereist. Obwohl sich die Lage in Torgau entspannt hat, sind die Helfer in höchster Alarmbereitschaft. Jederzeit kann einer der Dämme aufweichen und die Fluten durchlassen. Morgen sollen die Einsatzkräfte erfahren, wie lange sie noch vor Ort gebraucht werden. Hier noch ein Foto der ehrenamtlichen Helfer des Technischen Hilfswerks Marburg (von links): Sven Freihube, Ralf Bardtke, Frank Willershausen, Patrick Preis. Foto: C. Sohn

+++ Sonntag 18:25 Zwischenbilanz nach der Rückkehr der Fluthelfer+++

Eine Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten Tage finden Sie hier:

+++ Sonntag 16:00 Im Gepäck: viele Eindrücke +++

Auf halber Strecke hätten Sie sich treffen können. Während die THW-Einsatzkräfte nach Magdeburg aufbrachen, kehrten die rund 100 Helfer von DLRG, Feuerwehr und DRK am Samstagabend wieder nach Marburg zurück.

 

+++ Samstag 20:03 THW schickt Unterstützung nach Magdeburg +++

Noch wissen sie nicht so recht, was sie erwartet. Sechs Helfern des Technische Hilfswerks treffen gerade letzte Vorbereitungen für die Abreise. Das Ziel: Magdeburg. Da noch nicht ganz klar ist, welche Aufgaben sie vor Ort erwarten, ist das Auto mit den verschiedensten Hilfsmitteln ausgerüstet.

+++ Freitag 18:37 Fluthelfer aus dem Landkreis kehren morgen zurück +++

Katastrophenhelfer aus dem Kreis sollen am Samstag von Helfern aus dem Main-Kinzig-Kreis abgelöst werden. Mehr Details lesen Sie hier.

+++ Freitag 16:03 Mühlberg wird geräumt - Sicherheit nicht gewährleistet +++

Mühlberg, der Einsatzort der Marburger Fluthelfer, wird wegen des Elbhochwassers geräumt. "Die Stadt ist nicht mehr sicher", sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Situation an den Deichen sei problematisch. Am Mittag hatte der Elbe-Scheitel die Stadt erreicht. Der Wasserstand lag um 12.00 Uhr bei 9,88 Meter, einen Zentimeter weniger als vier Stunden zuvor. Angelegt sind die Deiche dort auf zehn Meter Wasserhöhe. Der Druck auf die Dämme ist jedoch enorm, es gibt mehre Sickerstellen. Taucher versuchen einen unterspülten Deich zu sichern.

+++ Freitag 14 Uhr +++
Im südbrandenburgischen Mühlberg scheint sich die Hochwasser-Situation zuzuspitzen. Die Bild-Zeitung titelt in Ihrer Onlineausgabe schon - gewohnt zurückhaltend: "Auf dieses Dorf blickt ganz Deutschland". Demnach steht die Elbe derzeit 9,88 Meter hoch, der Deich ist auf 10 Meter ausgelegt. Vor elf Jahren war der Höchststand 9,98 Meter. Und das Wasser wird wohl bis zum Nachmittag noch steigen, dann soll der Flutscheitel diesen Abschnitt der Elbe erreichen. Unsere Helfer aus dem Landkreis haben alle Hände voll zu tun. Wir drücken die Daumen, dass die Deiche halten.

Wir haben auch von den THW-Kräften Informationen zur aktuellen Lage bekommen. Die Fachgruppe Räumen des THW Ortsverbands Marburg ist immer noch in Torgau eingesetzt und dem dortigen Ortsverband zugewiesen. Zur Zeit füllen und verladen sie so genannte Bigbags.

Das sind Sandsäcke mit circa einem Kubikmeter Fassungsvermögen, die gefüllt gut 1,6 Tonnen schwer sind. Mit den Bigbags werden genauso wie mit Sandsäcke die Deiche gesichert. Die ehrenamtlichen Helfer der Fachgruppe können ihre Spezialität und ihr Gerät damit effektiv zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe einsetzen.

Ein Ende der Arbeiten ist nicht absehbar.

+++ Donnerstag 20:00 +++

Die Zusammenfassung des Donnerstags.

+++ Donnerstag 13:00 +++

Der Flutscheitel hat Dresden passiert. Während der Pegel dort ab jetzt sinkt, steigt er in Mühlberg noch weiter. Wann der höchste Punkt der Flutwelle den Einsatzort der Marburger Helfer passieren wird ist noch unklar. Er wird aber in den kommenden 24 Stunden erwartet.

+++Donnerstag 07:00 Uhr+++

Die Marburger Helfer von Feuerwehr, DLRG und rotem Kreuz sichern und erhöhen ab jetzt den Deich in Mühlberg. Das Team hat sich aufgeteilt: Sie arbeiten in Zwölfstundenschichten und lösen sich gegenseitig ab.

+++Mittwoch 21:30 Uhr+++

Ausführlicher Bericht: Die Erlebnisse des Tages der Marburger Fluthelfer.

+++Mittwoch 17:55 Uhr+++

  Die Mitglieder des THW haben nun Details zu ihrem Einsatz bekommen. Sie sind auf dem Weg nach Torgau an der Elbe. Hier sollen sie bei der Deichverteidigung und der Absicherung einer Industrieanlage mithelefen. Die Gruppe wird im Schichtbetrieb arbeiten. Eine Schicht kann dabei bis zu zehn Stunden dauern.

+++Mittwoch 14:30 Uhr+++

  Auch das THW ist jetzt unterwegs nach Brandenburg ins Krisengebiet rund um Mühlberg.

+++Mittwoch 14:00 Uhr+++
Der Einsatzbefehl ist da, die 120 Frauen und Männer von Feuerwehren, DRK und DLRG brechen gerade von Dresden nach Mühlberg an der Elbe auf. Die Stadt liegt etwa 10 Kilometer nördlich von Riesa, schon in Brandenburg. Vermutlich wird es für die Helfer dort um Arbeit rund um die Deiche gehen.Noch etwas Hintergrund zum Einsatzort: Quelle ist die Deutsche Presse-Agentur dpa: "In der Kleinstadt Mühlberg an der Elbe gilt seit dem Morgen Katastrophenalarm. Der Landkreis Elbe-Elster trifft Vorbereitungen für Evakuierungen. Der Wasserstand erreichte laut Innenministerium 9,02 Meter (11 Uhr). Es wird befürchtet, dass das Wasser höher steigt als bei der Rekordflut vom August 2002. Damals wurden 9,98 Meter erreicht. Für den gesamten Landkreis Elbe-Elster gilt seit Dienstagabend die höchste Alarmstufe 4."

+++ Mittwoch 09:00 Uhr +++

Während die 120 Helfer aus Marburg seit 24 Stunden auf einen Einsatzbefehl warten, machten sich am Mittwochabend auch noch Helfer des Technischen Hilfswerk auf den Weg nach Sachsen. 

Ein Team des Technischen Hilfswerks Marburg ist am späten Mittwochabend nach Sachsen aufgebrochen, um bei der Hochwasserkatastrophe zu helfen. Die Helfer waren erst am Mittwochabend alarmiert worden und hatte sich gleich in Bewegung gesetzt.

So sehen Helfer aus, die nicht helfen können:

Feldkoch Sebastian Eberl vom Marburger Deutschen Roten Kreuz in Dresden vor dem Huelssegymnasium.

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Fotos und ein Video vom Aufbruch der Marburger THW-Gruppe:

Das Team ist die ganze Nacht unterwegs gewesen und soll gegen Mittag in Eilenburg bei Leipzig ankommen. Dort ist die Mulde über die Ufer getreten. Zunächst hatte sich die Marburger Kolonne in Bad Hersfeld mit weiteren Gruppen vereinigt.

+++ Dienstag +++

120 Frauen und Männer von Marburger Feuerwehren, DRK und DLRG sind mit 30 Fahrezeugen nach Sachsen gefahren. Zum Artikel

Fotos:

Hochwasserhilfe. Foto: Tobias Hirsch

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Wir stehen in Kontakt mit den Helfern und halten Sie hier auf dem Laufenden.

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Fluthilfe Marburg
Diese mobile Küche des Deutschen Roten Kreuzes sorgt für die Helfer aus dem Landkreis, die in Dresden in einer Turnhalle untergebracht worden sind.

Der erste Tag im Hochwassergebiet gehörte dem Ankommen - und dem Warten. Die Helfer aus dem Landkreis erreichten um 5 Uhr morgens Dresden. Und warten seitdem auf den Einsatzbefehl.

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