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Flüchtlings-Infos für das Jugendparlament

Flüchtlinge und Inklusion Flüchtlings-Infos für das Jugendparlament

Das Kinder- und Jugendparlament kam zu seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien zusammen. Wichtige Themen waren das Projekt „Inklusion bewegt“ und die Situation von Flüchtlingskindern in der Stadt.

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Flüchtlinge und Inklusion: Das Kinder- und Jugendparlament befasste sich mit den Themen im Stadtverordneten-Sitzungssaal.

Quelle: Marie Rentergent

Marburg. Die Sitzung begann mit der Vorstellung von „Inklusion bewegt“ durch Julia Burk, Zuständige für Koordination, Beratung und Antragstellung des Projekts. Gemeinsam mit der Stadt Marburg, dem Kreisausschuss des Landkreises, dem Verein zur Förderung der Inklusion behinderter Menschen (fib) und dem Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) als Kooperationspartnern biete „Inklusion bewegt“ eine Möglichkeit, „Projekte zur Förderung des Miteinanders aller Kinder und Jugendlichen in Marburg“, wie es im Flyer heißt, ins Leben zu rufen.

Wer eine Idee habe, wie der Einstieg in unterschiedliche Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung erleichtert werden kann – etwa durch Barrierefreiheit von Einrichtungen oder Unterstützung von Helfern – könne einen entsprechenden Antrag stellen, erläuterte Burk. Der wird dann von „Inklusion bewegt“ bearbeitet, wo über eine mögliche Förderung entschieden wird. Weitere Informationen seien auf der Homepage 
www.inklusionbewegt.de zu 
finden.

Anschließend berichtete Christian Meineke vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie über die Situation von minderjährigen Flüchtlingen in der Universitätsstadt. Viele Kinder und vor allem Jugendliche seien ohne ihre Eltern in Deutschland angekommen, wobei laut Meineke etwa 90 Prozent von diesen zwischen 16 und 18 Jahren alt seien.

Große Beteiligung an Schulranzen-Spendenaktion

Er wies darauf hin, dass die Kinder und Jugendlichen, die nun nach und nach auf verschiedene Schulen verteilt würden (darunter die Astrid-Lindgren-Schule, die Sophie-von-Brabant-Schule und die Emil-von-Behring-Schule), eine anstrengende Flucht hinter sich haben, und bat die Teilnehmer der Sitzung, freundschaftlich und hilfsbereit auf ihre neuen Mitschüler zuzugehen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichteten die Teilnehmer über vergangene Veranstaltungen wie die Umweltfilmwoche von Mitte September oder den gut besuchten Weltkindertag im Stadtwald am 19. September. Ebenfalls besprochen wurde die Schulranzenaktion, für die Schüler und Schülerinnen, die neue Schulranzen bekommen haben, ihre alten abgeben können. Diese werden dann an Kinder aus Marburgs rumänischer Partnerstadt Sibiu (Hermannstadt) gespendet.

Die jungen Parlamentatier beteiligten sich 
aktiv mit Nachfragen und Anregungen an den Gesprächen zu den verschiedenen Projekten und Engagement

von Marie Rentergent

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