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Flüchtlinge treten in Hungerstreik

Camp Cappel Flüchtlinge treten in Hungerstreik

Rund 60 Bewohner der Erstaufnahme-Einrichtung in Marburg sind in den Hungerstreik getreten.

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Unter ständiger Beobachtung

Flüchtlinge im Camp Cappel protestieren gegen die geplante Verlegung.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Seit Freitagmorgen essen und trinken sie nichts mehr, um gegen ihre Verlegung nach Rotenburg ab Anfang kommender Woche zu protestieren. Der Hungerstreik (die vielen Kinder im Camp sollen ausgenommen sein) werde so lange andauern, bis ein Verbleib in Cappel und ihre Perspektive klar sei, sagte ein Sprecher der Flüchtlingsgruppe im OP-Gespräch.

Unterdessen haben Marburger Bürger nach OP-Informationen beim Land Hessen eine Petition zum Erhalt der Flüchtlings-Erstaufnahme eingereicht. Eigentlich soll diese in den nächsten Wochen geschlossen werden, was massiven Protest freiwilliger Flüchtlingshelfer ausgelöst hat.

  • In Stadtallendorf fuhr am Freitag der letzte Bus mit 46 Flüchtlingen nach Büdingen. Die Erstaufnahmeeinrichtung in der Hessenkaserne steht nun leer und wird vom Land als Reserve vorgehalten.Seiten 4 und 7
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„Keine Chance, ein Leben aufzubauen“

„Nicht nach Rotenburg“: Dutzende Flüchtlinge in der Cappeler Erstaufnahme-Einrichtung wehren sich gegen eine Verlegung nach Osthessen. Der Hungerstreik sei „die letzte Hoffnung, hierbleiben zu dürfen“.

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