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Flic Flac: Artistik auf Weltklasse-Niveau

Marburg-Premiere: "Höchststrafe" Flic Flac: Artistik auf Weltklasse-Niveau

Der Circus "Flic Flac" begeisterte die Zuschauer am Freitagabend im ausverkauften Zelt am Messeplatz mit der neuen Show "Höchststrafe".

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In dieser Stahlkugel fuhren bis zu zehn Motorradfahrer gleichzeitig, bestaunt vom Marburger Publikum. Weitere spektakuläre Fotos in der Bildergalerie.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Es gibt nur ein Attribut, das die Leistungen der Artisten umschreibt: atemberaubend. „Bodenlos“, „Gnadenlos“ oder „Reine Nervensache“: So hießen frühere Shows des 1989 gegründeten Zirkus der etwas anderen Art. „Flic Flac“ setzt auch in der Jubiläumsshow „Höchststrafe“ ausschließlich auf Artisten der Weltklasse.

Mehr als einmal stockt dem ­Publikum der Atem - ganz besonders am Schluss, wenn die Helldriver um den Kolumbianer José Antonio Pinillo ihrem Namen alle Ehre machen. Eine gehörige Portion Wahnsinn gehört schon dazu, wenn zehn Motorradfahrer auf ihren Enduro-Maschinen mit 70 Stundenkilometern gleichzeitig durch eine Stahlkugel rasen, mit einem Durchmesser von gerade mal 6,50 Metern. Der kleinste Fehler, der kleinste Wackler, die minimalste Tempoveränderung kann zur Katastrophe führen. Das wissen instinktiv auch die Zuschauer und halten den Atem an.

Wer nun glaubt, das sei es gewesen, dem schießt gleich darauf wieder Adrenalin durch die Adern: Mit unglaublichem Tempo fliegen die Motocross-Freestyle-Jumpers von den „Mad Flying Bikes“ hoch über den Köpfen der Zuschauer durch das Zelt, vollführen artistische Kunststücke im Flug über die Kugel. Man kennt solche Auftritte aus Actionfilmen oder Wettbewerben im Freien - aber im Zelt? Wahnsinn.

Flic Flac hat aber noch mehr zu bieten: Handstandartistik, Artistik am Vertikalseil, unglaubliche Sprünge, Salti, schwindelerregende Auftritte am Trapez, tolle Jonglage-Nummern - und all dies in einem unglaublichen Tempo. Für viel Spaß und eine willkommene Atempause im Programm sorgt Bauchredner Willer Nicolodi mit seiner frechen Zirkusratte und drei Freiwilligen aus dem Publikum.

Eingebettet ist das Ganze in ein Knast-Ambiente: Die Artisten und die Liveband, die sehr rockige Musik spielt, hocken in Stahlkäfigen. Dazu gibt es eine perfekt abgestimmte Live-Show. Das Publikum im ausverkauften Zelt war bei der Marburg-Premiere hin und weg. Jeder Artist wurde frenetisch gefeiert und am Ende gab es stehende Ovationen für die Artisten, die bei fast jeder Nummer Kopf und Kragen riskieren.

„Flic Flac“ gastiert noch bis zum 30. November auf dem Messegelände im Afföller, Montag bis Freitag um 20 Uhr, Samstag um 16 und 20 Uhr, am Sonntag um 15 und 19 Uhr. Ticket-Hotline: 01806/999 000 202.

von Uwe Badouin

Ein Video von vor der Eröffnung:





 
 
 
 
 
 
 
 
 


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