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Fleïng findet neue Herausforderung

Ortsgericht Fleïng findet neue Herausforderung

Eine Cappelerin freut sich auf ihre neue Aufgabe. Kirsten Fleïng ist am Dienstag zur neuen Ortsgerichtsschöffin ernannt worden.

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Der Direktor des Marburger Amtsgerichts, Cai Adrian Boesken (links), nimmt Kerstin Fleïng den Amtseid als neue Ortsgerichtsschöffin ab.

Quelle: Heiko Krause

Cappel. Kirsten Fleïng aus Cappel ist neue Ortsgerichtsschöffin für das Ortsgericht Marburg II. Damit ist sie nun verantwortlich für die Stadtteile Cappel, Bortshausen und Ronhausen. Der Direktor des Marburger Amtsgerichts, Cai Adrian Boesken, nahm Fleïng den Amtseid ab und übergab ihr die Ernennungsurkunde.

Er verwies darauf, dass die Ortsgerichte, die es in Hessen flächendeckend gebe, in Deutschland einmalig seien. Sie stellten ein wichtiges Bindeglied zwischen der Berufsjustiz und den Bürgern dar. Zu ihren Aufgaben würden unter anderem Beglaubigungen von Unterschriften und Abschriften, die Erteilung von Sterbefallanzeigen, die Sicherung von Nachlässen, die Wertermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Mitwirkung bei der Festsetzung von Grundstücksgrenzen gehören. Die ehrenamtliche Tätigkeit entlaste auch das Marburger Amtsgericht, so Boesken. „Sie sind am Puls der Bürger am direktesten dran“, sagte er. Denn die Ortsgerichte seien dezentral vor Ort „auf dem flachen Land“.

Sie habe schon immer gerne ehrenamtlich gearbeitet und nun eine neue Herausforderung gesucht, so Kirsten Fleïng. Deshalb habe sie sich auch sehr gefreut, als sie vom Ortsbeirat Cappel vorgeschlagen worden sei. Jetzt freue sie sich auf eine sehr interessante Aufgabe. Bereits seit 30 Jahren lebe sie in Marburg, berichtete die gebürtige Wuppertalerin. Nachdem sie eine Zeit als selbstständige Kommunikationsberaterin tätig gewesen sei, arbeite sie derzeit bei der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie in Wetter.

Ihre drei Kinder seien nun schon älter und dadurch habe sie mehr Zeit, sich weiteren Aufgaben zu widmen, sagte die 54-Jährige. Sie habe schon immer gerne ehrenamtlich gearbeitet und nun eine neue Herausforderung gesucht. Deshalb habe sie sich auch sehr gefreut, als sie vom Ortsbeirat Cappel vorgeschlagen worden sei. Jetzt freue sie sich auf eine sehr interessante Aufgabe. Interesse habe sie darüber hinaus auch noch an der Position einer Schiedsfrau, zumal sie sich in der Mediation auskenne, sagte Fleïng.

von Heiko Krause

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