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Flashmob gegen EU-Flüchtlingspolitik

Demo Flashmob gegen EU-Flüchtlingspolitik

Am Freitagnachmittag hat es in Marburg am Rudolphsplatz um 16 Uhr eine Protestaktion gegen die Anschiebungs- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union gegeben.

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Die Protestanten legten sich auf die Straße und versperrten damit den Weg, um ihren Unmut über die EU-Flüchtlingspolitik auszudrücken.

Quelle: Melvin Keske

Marburg. Laut Initiatoren (vom Aktionsbündnis "Grenzen töten") wurde die Aktion gestern spontan in der Philosophischen Fakultät geplant. Im Lauf des Tages seien Flyer verteilt worden, insbesondere in den Uni-Gebäuden.

Um 16 Uhr fand der sogenannte Flashmob dann auf dem Rudolphsplatz statt. Circa 60 Leute stürmten auf die Fahrbahn, ließen sich "sterbend" fallen und deckten sich mit Müllsäcken zu. Anschließend wurden die Liegenden mit Kreide umzeichnet. Es kam zu kleineren Staus und Hupkonzerten, die Polizei wurde alamiert. Da die Aktion jedoch nach zehn Minuten schon beendet war, brauchte die Polizei nicht mehr einzugreifen und sah auch keinen Grund zur Beanstandung.

Mit der Aktion sollte gegen die Abschiebungs- und Flüchtlingspolitik der Europäischen Union protestiert werden, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tragödie auf dem Mittelmeer am Samstag.

von Melvin Keske

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