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Fingerspitzengefühl und Bürgernähe sind gefragt

Oberbürgermeister-Profil Fingerspitzengefühl und Bürgernähe sind gefragt

Die OP rief ihre Leser dazu auf, eine Stellenausschreibung für das Amt des Oberbürgermeisters zu entwerfen. Am Freitag werden einige Profilanforderungen veröffentlicht.

Marburg . „Er braucht kein Abitur zu haben, aber Fingerspitzengefühl in jeder Lage“, schreibt Dietrich Klein aus Weidenhausen in seiner „Stellenanzeige“. Klein gehört zu den OP-Lesern, die anlässlich der OP-Aktion zur Wahl eine fiktive Stellenausschreibung für das Amt des Rathauschefs geschrieben haben.

Einige Leser haben wie Klein ihren Namen genannt, andere wollten lieber anonym bleiben. „Nicht selbstherrlich wie mancher Verwaltungsbeamte“ sollte der künftige OB sein, so ein weiterer Vorschlag und „Bürgernähe“ lautet eine weitere Anforderung. Eine Leserin schrieb, der OB sollte „rhetorisch stark“ sein und sich für ein neues Einkaufszentrum sowie ein Sicherheitskonzept einsetzen. Zudem sollte er nicht selbstverliebt sein. Dies wünschten sich übrigens mehrere Leser.

Thomas Prieler aus der Gemeinde Weimar hat die Stellenausschreibung unter dem Titel „Mittelgroßes Indianerreservat sucht Stammeshäuptling“ verfasst. „Sie verfügen über dickes Bisonfell, sprechen Sprache wie Stammesvolk und sind bereit, Verantwortung für Reservat zu übernehmen“, heißt es in seiner Profilanforderung.

„Sind Sie der Ansicht, dass eine Seilbahn ohne Skigebiet völliger Quatsch ist und das eine Solarsatzung in der sonnenärmsten Region Hessens nur Abzocke ist? Dann sind Sie unser Mann für Marburg“, schreibt Marc Vesto aus Marburg. Der Marburger Oberbürgermeister wird natürlich nicht per Stellenanzeige oder im Vorstellungsgespräch auserkoren, sondern er wird am 27. März von den Marburgern gewählt. Bisher haben sich sechs Kandidaten gemeldet, darunter Amtsinhaber Egon Vaupel (SPD).

von Anna Ntemiris

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

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