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Feuerwerksgarantie für Oskar und Marlon

Silvesterbaby und Neujahrsbaby Feuerwerksgarantie für Oskar und Marlon

Silvesterkinder und Neujahrskinder haben gegenüber anderen Menschen einen Vorteil. Sie können entweder ihren Geburtstag mit einem Feuerwerk ausklingen lassen oder eben beginnen - jedes Jahr und ganz legal.

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1 Neujahrsbaby Marlon Herzberger (links) wurde am 1. Januar 2015 um 1.26 Uhr im UKGM geboren. Eltern: Simone und Sven Herzberger aus Gemünden/Felda. Gewicht: 2635 Gramm (vier Wochen zu früh), Größe: 48 cm. Silvesterbaby Oskar Kästner wurde am 31.12.2014 um 19.52 Uhr geboren. Eltern: Sabrina Schmeissing und Tobias Kästner aus Kirchhain. Gewicht: 3625 Gramm, Größe: 55 cm.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Oskar ließ sich ein bisschen Zeit. Eigentlich sollte er zwischen den Jahren, am 28. Dezember, kommen. Am 29. kam Sabrina Schmeissing ins Uni-Klinikum auf den Lahnbergen und durfte dort noch vor dem Jahreswechsel ihr erstes Kind, Sohn Oskar, in den Arm nehmen. Er kam per Kaiserschnitt um 19.52 Uhr zur Welt und ist damit das letzte 2014-Kind, das in Marburg geboren wurde. Vater Tobias Kästner stand seiner Verlobten bei und spricht von einem „sehr ergreifenden Erlebnis“. Ein tolles Geschenk zum Jahresende.

Er ist glücklich und froh, dass es Mutter wie Kind gut geht. Nur muss er sich noch etwas gedulden, bis er die beiden mit nach Hause nach Kirchhain nehmen kann. „Wenn alles gut läuft, vielleicht am Sonntag, aber wir werden es wohl abwarten müssen“, sagt der frischgebackene Papa. Ihr Zimmer teilt sich Sabrina Schmeissing übrigens mit Simone Herzberger. Diese ist die Mutter des ersten Kindes am UKGM in 2015. Söhnchen Marlon kam genau 86 Minuten nach dem Jahreswechsel zur Welt. Er gehört nun zu jenen Menschen, die ihr Leben lang, egal wo sie einmal wohnen werden, immer ihren Geburtstag mit einem Feuerwerk begehen können. Oskar kann als Silvesterkind immerhin seinen Geburtstag stets mit einem Feuerwerk beenden. Das hat wohl auch etwas.

War Oskar etwas zu spät, war Marlon reichlich zu früh. „Er sollte eigentlich erst am 29. Januar kommen“, sagt Mutter Simone Herzberger. Ein Blasensprung kündigte dann an, dass er früher kommen wollte.

Simone und ihr Mann Sven Herzberger wurden jedoch nicht vollends überrascht, hatten sie doch für den Empfang des neuen Erdenbürgers zu Hause schon alles seit Weihnachten vorbereitet. Eigentlich wollte Simone Herzberger in Alsfeld entbinden, doch weil das Kind zu früh kam, wurde sie sicherheitshalber nach Marburg gefahren. „Ich kann mich nur lobend über die Betreuung hier äußern“, sagt die neue Mutter und hofft, in zwei bis drei Tagen mit Sohn nach Hause zu kommen.

von Götz Schaub

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