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Feuerwehr und Hilfspolizei strampeln für Fitness

Nach Umzug Feuerwehr und Hilfspolizei strampeln für Fitness

Startschuss für den Sport: Nach der Eröffnung des neuen Sicherheits-Stützpunktes im Stadtzentrum sollen ab sofort die Ordnungspolizisten gemeinsam mit Feuerwehrleuten im Kraftraum ihre Ausdauer verbessern.

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Schwitzen für die Sicherheit: Ordnungspolizisten trainieren künftig mit Marburgs Feuerwehrleuten in einem Fitnessraum am Erlenring. Philipp Müller (rechts) erklärt Alexandra Acker (l.), Mustafa Türkdönmez und André Eschghi die Geräte. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Klimmzüge? Für Philipp Müller kein Problem. Er ist Fitness-Trainer und treibt die Aktiven der Marburger Feuerwehr zu körperlichen Hochleistungen. „Wenn wir zu Einsätzen kommen, werden oft Belastungen wie beim Leistungssport abverlangt“, sagt Müller. Drei Mal pro Woche ist daher Dienstsport angesagt - für die 30 hauptamtlichen sowie die 520 freiwilligen Brandbekämpfer in der Universitätsstadt. Dieser findet in Sporthallen, vor allem aber in dem Fitnessraum auf dem Gelände der Hauptfeuerwache am Erlenring statt.

Im Zuge des Umbaus der ehemaligen Feuerwehr-Dienstwohnungen in einem Nachbarhaus, investierte die Stadtverwaltung in Ausbau und Modernisierung des Sportzimmers. Räder, Stepper, Ruder-Anlage: „Ich erstelle Trainingspläne mit Übungen. So kann man über die Zeit Fortschritte bei jedem einzelnen feststellen“, erklärt Müller. „Vor allem unsere Atemschutzträger werden sehr gefordert, die müssen bei Einsätzen richtig fit sein.“

Künftig werden die Geräte nicht nur von der Feuerwehr benutzt. Neun Ordnungspolizisten, die seit dieser Woche ihre neue Dienststelle am Erlenring bezogen haben, sollen mit den Brandbekämpfern trainieren. Nach einer Stunde Einweisung durch Fitness-Profi Müller geht es ab auf die Geräte.

„Der Sport wird das Zusammenfinden fördern“, sagt Carmen Werner, Marburgs. Feuerwehr-Chefin.

Der Raum steht Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) zufolge auch allen anderen städtischen Angestellten offen.

von Björn Wisker

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