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Feuerwehr begeht Festakt im Schloss

Marburg Feuerwehr begeht Festakt im Schloss

Seit 150 Jahren stehen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Marburg-Mitte ihren Mitbürgern in der Not zur Seite. Stolz und würdevoll hat die Feuerwehr ihr Jubiläum gefeiert.

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Beim Festakt im Landgrafenschloss wurden zahlreiche Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen ausgezeichnet, geehrt und befördert.

Quelle: Patricia Kutsch

Marburg. Mit einem feierlichen Einmarsch aller Abteilungen auf dem Marktplatz hat die Feuerwehr Marburg-Mitte ihren 150. Geburtstag eingeleitet (die OP berichtete).

Einsatzabteilungen, Jugendfeuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) sind zur Musik des Blasorchesters der Feuerwehr hinter ihrer alten Standarte auf dem Platz einmarschiert.

Rund 200 Bürger und Kameraden befreundeter Wehren erwarteten die Jubilare unter großem Applaus. Feierlich haben die Kameraden der Feuerwehr Marburg-Mitte ihre Verpflichtungserklärung von 1861 erneuert und versprochen, „all ihre Kraft und all ihr Können zum Schutz der Bürger einzusetzen“.

 

Mit dem Segen der Pfarrer Wolfgang Huber und Klaus Nentwich und des Bischofs Dr. Stanislav Lipovseks, dem früheren Dompfarrer der Partnerstadt Maribor, haben die Abteilungen der Marburger Wehr ihre neue Standarte und die neue Drehleiter DLAK 18-12 in Dienst genommen.

Während der Segensfeier hoben die drei Geistlichen die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrkameraden hervor: „Hätte es damals schon eine Feuerwehr gegeben, hätte Jesus im Gleichnis statt vom guten Hirten von einem Feuerwehrmann erzählt.“

Im Anschluss an die Feier auf dem Marktplatz hatte die FFW zum Festakt in das Landgrafenschloss geladen. Dort begrüßte Wehrführer Dirk Bamberger die Gäste und erzählte aus der Geschichte der 150 Jahre alten Feuerwehr. „Vor 1861 gab es einige verheerende Brandereignisse in der Stadt“, berichtet Bamberger. „Dann bekam die Stadt eine Feuerwehrspritze geschenkt, und das war die Geburtshilfe für unseren Verein.“

von Patricia Kutsch

Mehr lesen Sie am Montag in der Printausgabe der OP.

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