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Feuer im Arminia-Verbindungshaus: Kripo ermittelt

Brandursache unklar Feuer im Arminia-Verbindungshaus: Kripo ermittelt

Sonntagabend wurde die Feuerwehr Marburg-Mitte kurz nach 21 Uhr zu einem Brand ins Verbindungshaus der Burschenschaft Arminia in den Wehrdaer Weg gerufen.

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Ein Kripobeamter sucht im völlig verrußten Paukraum im Verbindungshaus der Arminia nach der Brandursache. 

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Raum im Erdgeschoss in Vollbrand. „Es hat plötzlich einen Knall getan und dann hat es gebrannt“, berichtete einer der Verbindungsstudenten.

Drei junge Männer waren zum Zeitpunkt des Knalls im Nebenraum. Sie entdeckten das Feuer im angrenzenden, sogenannten Paukraum, dem Raum, in dem die Burschenschaftler das Fechten trainieren.

Insgesamt hielten sich acht bis zehn Studenten im Haus auf. Sie versuchten vergeblich, das Feuer selbst zu löschen. Dabei erlitten drei Studenten Rauchgasvergiftungen und mussten ins Klinikum gebracht werden.  Die anderen kamen unverletzt davon. Sie berichteten, dass das Fenster des Raumes kaputt gewesen sei. Ob es das vor dem "Knall" bereits war, ist bislang unklar.

Das Verbindungshaus ist nur zu Fuß über einen steilen Weg zu erreichen. Deshalb dauerte es knapp zehn Minuten, bis die Feuerwehr die Löschwasserleitung gelegt hatte. "Wir sind unter Atemschutz dann reingegangen", berichtete Wehrführer Dirk Bamberger. Insgesamt waren laut Bamberger rund 30 Feuerwehrleute und vier Rettungswagen vor Ort.

Die Kripo nahm sofort die Ermittlungen zur Brandursache auf.

Ob es sich, wie am Abend gemutmaßt wurde, um einen Brandanschlag handelt, konnte bis Redaktionsschluss nicht offiziell bestätigt werden.

von Nadine Weigel

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