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Fette Beats und Bowle auf dem Markt

Mai-Einsingen Fette Beats und Bowle auf dem Markt

Am 30. April um 24 Uhr soll wieder vor dem Rathaus „Der Mai ist gekommen“ angestimmt werden. Dafür übt Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) nach eigenen Angaben schon kräftig.

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Die Veranstalter hoffen auf einen vollbesetzten Marktplatz beim Mai-Einsingen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Zum Mai-Einsingen planen die Organisatoren vom Stadtmarketing und der Marburger Tourismus Gesellschaft etwas Großes: Tradition und Moderne in einem Arrangement. „Das Mai-Einsingen ist in erster Linie für die Bürger gedacht“, sagte Klaus Hövel, Geschäftsführer der Tourismus GmbH. Dennoch soll laut Planung eine breitere Zielgruppe konkret angesprochen werden. Eine YouFM-Party mit Live-DJ Chris Wacup und Moderation soll ab 20 Uhr den Besuchern so richtig einheizen. Kühle Maibowle und Leckereien präsentieren die Teams von „Wurscht und Durscht“ der Gasthäuser „Zur Sonne“ und „Auflauf“. „Das Mai-Einsingen hat eine lange Tradition und zugleich eine wechselhafte Geschichte.

Ich bin sehr gespannt, wie hoch der Zuspruch in diesem Jahr ausfallen wird“, sagt Spies, der als Vorsänger Premiere feiern wird. Laut Vorbereitungen verspricht sich das Stadtmarketing durch eine frische musikalische Umrahmung zugleich eine Attraktivitätssteigerung der Universitätsstadt. Anders als in den Jahren zuvor mit zwei verschiedenen Bands, wird der Radiosender YouFM vom öffentlich-rechtlichen Hessischen Rundfunk den Ton der Veranstaltung angeben.

„Wir wünschen uns, mit dem neuen Format den Marktplatz so richtig voll zu bekommen“, sagte Stadtmarketingkoordinator Jan-Bernd Röllmann. Der Platz vor dem Rathaus und eine Bühne, die mit besonderer Lichtsetzung in Szene gesetzt werden soll, bildet dabei den Veranstaltungsschwerpunkt - viel Platz zum Tanzen und Genießen also. Das Traditionsfest mit einer Party zu kombinieren, dafür sprach sich auch Markus Hertle, Leiter des hr-Clubs aus. Er sagte: „Wir möchten raus aus dem Classic-Rock hin zu angesagten Sounds.“ Ob der Spagat zwischen jüngerem und studentischem sowie älterem Publikum am Ende auch aufgeht, davon gingen die Organisatoren während der Pressekonferenz aus. „Wir wollen, dass das Mai-Einsingen ein Erfolg wird. Wir werden aber sicherlich auch nicht jeden mit dieser Musik abholen können“, erklärte Röllmann.

von Arnd Hartmann

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