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Festbesucher lassen es krachen

3 Tage Marburg Festbesucher lassen es krachen

Tanzen, trinken, toben: Beim diesjährigen Stadtfest haben Tausende vor den Bühnen und an den Ständen gefeiert. Eng wurde es während der Drachenboot-Duelle auf den Brücken in der Innenstadt.

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Eine einzigartige Sicht auf das Höhenfeuerwerk bietet die Spitze des Turms der Lutherischen Pfarrkirche.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Noch ein paar Schläge, dann ist die Paddel-Plackerei für das Team in Grün und Weiß vorbei - und im Gegensatz zur Kommunalwahl gibt es aufgrund des Endergebnisses einen Grund zum Jubeln: Der grüne Pfeil, das Boot der Grünen, ist - angefeuert von Hunderten Zuschauern - Sieger des traditionellen Parteienwettbewerbs auf der Lahn.

Am Sonntag herrschte in der Marburger Innenstadt während des verkaufsoffenen Sonntags reger Betrieb. Auch in den Schlosspark und zu den anderen Veranstaltungsorten des Stadtfestes kamen Tausende Besucher.

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„Das ist so schön hier, so lebendig. Habe ich mir gar nicht vorstellen können“, sagt Tabea Rost (19) aus Siegen, die mit ihren Freundinnen erst die Drachenboot-Teams anfeuerte und dann vor den Bühnen am Marktplatz und im Schlosspark feierte - „wir wollen laut mitsingen und richtig abtanzen“.

Wie jedes Jahr nutzten aber auch Musiker, die nicht im Programm auftauchen, die Chance, ihre Songs zu spielen. Der Straßenmusiker Heyrik Martin etwa, der am Samstag in der Oberstadt seine Akustik­gitarre auspackte und auf ein paar gespendete Euro im geöffneten Koffer hoffte. „Ich freue mich über jeden, der ein paar Minuten stehenbleibt und mir zuhört. Die Konkurrenz ist ja groß beim Stadtfest.“

Auch am Samstag war beim Marburger Stadtfest "3 Tage Marburg" richtig viel los in der Innenstadt. Auf zahlreichen Bühnen sorgten verschiedene Bands für Unterhaltung und auf der Lahn kämpften die Drachenboote um jeden Meter.

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Zu außergewöhnlichen Zwischenfällen kam es laut Polizei bis Sonntagnachmittag nicht. „Alles ruhig. War auch wohl besuchermäßig etwas weniger los als in den letzten Jahren“, heißt es auf OP-Anfrage. „Mir gefällt diese rundum entspannte Atmosphäre auf dem Fest, auch spätabends und trotz Gedränge. Das kenne ich von anderen Volksfesten so nicht“, sagt Elvira Gontermann (61) aus Friedberg.

von Björn Wisker

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Marburg rockt fast rund um die Uhr

Fast 60 Bands und Solokünstler hatten die Organisatoren auf neun Bühnen überall in der Stadt verteilt. Headliner am Samstagabend waren „Bazouka Groove Club“ aus Marburg und der Ire Eamonn MCormack.

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Ein bunter Musikmix mit Feuerwerk

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