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Fest gibt Einblicke in verborgene Orte

Höfefest Weidenhausen Fest gibt Einblicke in verborgene Orte

Das Höfefest im Marburger Stadtteil Weidenhausen begeisterte am Samstag wieder zahlreiche Besucher.

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In den Innenhöfen stieg die Stimmung am Abend. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Bis in den späten Abend nutzten Tausende Besucher die Gelegenheit, die mehr oder weniger versteckten Höfe und das bunte Angebot in Weidenhausen zu erkunden. Bereits zum 13. Mal fand das Weidenhäuser Höfefest statt, das am Samstag viele Menschen anzog. Bereits früh zog es immer mehr Besucher in das ursprüngliche Straßendorf, das neben der Oberstadt zu den ältesten Stadtteilen Marburgs gehört. Von überall kamen Menschen und Musik auf die Gassen. Verschiedene Rhythmen von Rock bis Electronic Music und Essensgerüche lotsten die Besucher von Hof zu Hof. Instrumente und Lautsprecherboxen waren auf fast jedem Hof zu sehen.

Höfefest Weidenhausen - Marionetten der Blauen Bühne Marburg : Foto / Michael Hoffsteter

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Die meisten Höfe waren von der Straße aus zugänglich. Wie immer gab es beim Höfefest auch Orte, die sonst nicht jeder zu sehen bekommt. Durch das Haus führte etwa der Weg zum „Haus’scher Hof“. Bereits kurz nach 15 Uhr war der kleine Innenhof bis in den Hausflur dicht mit Zuhörern gefüllt, während die Band „JeBu’n Friends“ auf dem Balkon spielten.

Besucher kommen schon vor dem Start

Susanne Kolbe vom Veranstaltungsteam zeigte sich sehr zufrieden. „Wir haben tolles Wetter und es machen sehr viele Höfe mit“, so Kolbe. An mehreren Ständen konnten sich Kinder schminken lassen oder basteln. Die Puppenspieler der „Blauen Bühne“ führten eine improvisierte Szene mit drei neuen Marionetten vor und gaben einen Einblick in ihr neuestes Stück. Aber auch Kunst, der Rolli-Parcours beim Verein fib oder ein Flussgottesdienst ergänzten das Programm.

Die ersten Besucher kamen schon lange vor dem offiziellen Start um 15 Uhr. „Wir haben ab 13 Uhr aufgebaut. Da sind auch schon einige Besucher gekommen“, berichtet etwa Nicola Zang, die mit Freunden beim Flohmarkt der WoGe mitmachte. Wie auf ihrem Tisch, gab es auch bei den meisten anderen ein bunt gemischtes Angebotmit Klamotten, Büchern, Schmuck, Spielen und CDs, durch das die zahlreichen Besucher stöberten.

„Es hat sich schön eingespielt“, resümierte Kolbe im Gespräch mit der OP den Erfolg des Weidenhäuser Höfefests. Seit neun Jahren nimmt sie selbst mit dem Hof am Gerbergässchen teil. Dabei habe sie besseren Kontakt zu ihren Nachbarn bekommen, freut sie sich, muss aber zugeben: „Wir kriegen leider nicht so viel mit, wenn wir selber arbeiten.“ Noch bis in den späten Abend wurde bei Musik in den Höfen gefeiert.

von Mareike Bader

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