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Fernsehfilm zeigt lustiges Studentenleben

Gedreht in Marburg Fernsehfilm zeigt lustiges Studentenleben

Unter dem Titel „Besser spät als nie“ ist zu großen Teilen in Marburg ein ARD-Fernsehfilm gedreht worden, der am Freitag, 8. Mai, abends zur besten Sendezeit im „Ersten“ zu sehen ist.

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Catrin (Nele Mueller-Stöfen, rechts) schlendert mit ihrer Tochter Annika (Helen Woigk) durch die Fußgängerzone von Marburg, wo sie ihr Medizinstudium fortsetzen will. Die Szene stammt aus dem Film „Besser spät als nie“.

Quelle: Volker Roloff/Degeto

Marburg. In dem Spielfilm, der weitgehend in der Universitätsstadt Marburg spielt, geht es um Catrin, eine Frau Mitte 40 (Nele Mueller-Stöfen), die auf den Spuren ihrer Tochter  Annika (Helen Woigk) wandelt und ihr zwei Jahrzehnte zuvor abgebrochenes Medizinstudium nachholt.

Nicht nur eine Reihe von Gebäuden der Marburger Uni, sondern auch zahlreiche Drehorte in der Oberstadt bilden die Kulisse für den Spielfilm, der im Auftrag der „ARD“-Tochter „Degeto“ gedreht wurde.

Die Dreharbeiten fanden im September und im Oktober vergangenen  Jahres zunächst in Berlin und dann in Marburg statt. Dabei unterstützten rund 100 Statisten aus Marburg – vorwiegend Studierende – das Team aus professionellen Darstellern unter der Regie von Christoph Schnee. Und darum geht es in der Familienkomödie: Während Catrins Ehemann Frank (JOchen Horst) in Berlin als Manager Karriere macht und immer weniger Zeit für die Familie hat, ist deren Tochter Annika bereits erwachsen geworden. Zwar studierte sie nach dem Wunsch ihrer Mutter Medizin, doch eigentlich würde sie sich lieber an einer Kunsthochschule einschreiben.

Im Gegenzug ist es eher der Lebenstraum von Catrin, ihr Medizinstudium fortzusetzen, dass sie einst an den Nagel hängte, als sie mit Annika schwanger war.

Da kommt es der Mutter gerade recht, dass sie die Tochter beim Semesterstart in Marburg besucht, wo sie auch 25 Jahre früher eingeschrieben war.  Also folgt sie der Tochter nach Marburg, um das Medizinstudium nachzuholen.

Unterstützung von Stadtverwaltung und Universität

Der Film beginnt mit einer Studentenparty, für die die Szenen im Foyer der Alten Universität gedreht wurden. Auch ansonsten werden den Marburgern viele Orte darin sehr bekannt vorkommen. So wurde beispielsweise im Staatsarchiv, in der Fußgängerzone der Oberstadt oder im Hörsaal des Anatomischen Institutes der Universität gedreht.

Hilfe und Unterstützung beim Drehen vor Ort erhielt das Drehteam sowohl von der Stadtverwaltung als auch von den Verantwortlichen der Universität. So verschmerzten es die „Filmarbeiter“ auch, dass zeitweise sehr regnerisches Wetter in Marburg herrschte und nicht so oft die Sonne schien.

Nina Philipp, die ausführende Produzentin des Films, lobte jedenfalls anlässlich des Drehstarts den Drehort: „Marburg ist eine der schönsten Universitätsstädte unseres Landes. Hier verbindet sich Geschichte mit der Zukunft: die pittoreske Altstadt lädt zum Flanieren, und gleichzeitig pulsiert überall das junge studentische Leben.“

Kaum anderswo in Deutschland sei Wissenschaft optisch so präsent wie in den Hörsälen der Marburger Fakultäten, meinte Philipp.

von Manfred Hitzeroth

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