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Ferienspaß von Stadtwald bis Costa Brava

Jahresprogramm der Jugendförderung Ferienspaß von Stadtwald bis Costa Brava

Auf 84 Seiten präsentiert der Fachbereich Jugendförderung sein Jahresprogramm für 2015, das ab dem 19. Januar ausgegeben wird. An diesem Tag beginnt bereits die Anmeldung für die Ferienbetreuungen sowie Freizeiten in den Osterferien.

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Ferienfreizeiten, wie hier auf dem Freizeitgelände im Stadtwald, sind ein zentraler Programmpunkt der Jugendförderung.Foto: Jugendförderung

Marburg. Von LAN-Partys bis hin zum Eispalast, von der Theatergruppe bis hin zu Ferienbetreuungen und Freizeiten - der Fachbereich Jugendförderung der Stadt Marburg will auch im neuen Jahr ein breit gefächertes Angebot für Kinder und Jugendliche bieten. Mit dem ab Montag, 19. Januar, erhältlichen Programmheft macht die Jugendförderung auf ihre Aktivitäten in 2015 aufmerksam.

Inklusion, Flüchtlinge und verlängerte Schulzeiten - dies sind die drei Themen, die bei der Erstellung des Programms besondere Beachtung gefunden haben, erläutert Fachdienstleiterin Ulrike Munz-Weege. Man müsse sich „immer wieder vergegenwärtigen, dass unsere Angebote für alle Kinder da sein sollen“.

Dementsprechend seien die Aktionen des Fachbereiches allesamt auf den inklusiven Charakter hin untersucht und angepasst worden. Auch Kinder aus Flüchtlingsfamilien sollen beispielsweise an den Ferienfreizeiten teilnehmen, ein spezielles Angebot für diese gibt es jedoch nicht. Schließlich wolle die Jugendförderung gerade dafür sorgen, „dass Kinder gegenseitig in Kontakt kommen“ und jene „aus fremden Ländern integriert werden“. Eine gesondertes Angebot wäre demzufolge kontraproduktiv gewesen.

„Fortschreibung“ des bewährten Angebots

Ein weitererer Grund zur Überarbeitung des Programms: Schulzeiten bis in den Nachmittag hinein „wirken sich auch für uns aus“, so Munz-Weege. Vieles spiele sich in der wöchentlichen Arbeit nun am Abend sowie am Wochenende ab.

Ansonsten handelt es sich bei den Programminhalten aber „um eine Fortschreibung von letztem Jahr“, sagt Bürgermeister Dr. Kahle. Man sei „bemüht, immer auch neue Dinge zu machen und auf Feedback einzugehen“, erläutert er. Allerdings habe sich vieles in den letzten Jahren bereits gut bewährt.

Highlight des Programms sind auch in diesem Jahr die Ferienbetreuungen und Freizeiten, die laut Kahle „für einige Marburger Familien inzwischen unverzichtbar sind“. In verschiedenen Stadtteilen werden in Oster-, Sommer- Herbst und Weihnachtsferien jeweils Ferienbetreuungen angeboten, die sich in den meisten Fällen an 6- bis 10-jährige Kinder, beziehungsweise deren Eltern richten. Vor Ort gibt es zudem, mit Ausnahme des Winters, jeweils eine Ferienfreizeit auf dem in den vergangenen beiden Jahren frisch renovierten Freizeitgelände im Stadtwald.

Außerhalb Marburgs sind darüber hinaus weitere Freizeiten geplant. In den Sommerferien können Jugendliche sich in L‘Escala an der spanischen Costa Brava vergnügen. An der Mecklenburgischen Seenplatte wird zudem die 2014 erstmals durchgeführte Inklusionsfreizeit stattfinden. Zwei Surf- und Erlebnisfreizeiten am Edersee, ein Zeltlager an der Ostsee und eine Fahrt zu einem sozialen Projekt in Kenia komplettieren das Programm für die Sommerferien. Im Herbst gibt es eine Reiterinnenfreizeit für Mädchen, in der letzten Winterferienwoche besteht außerdem die Möglichkeit zum Skifahren in Österreich.

Anmeldungen werdenbis 31. Januar gesammelt

  • Das Pogrammheft mit allen Ferienangeboten und weiteren Veranstaltungen der Jugendförderung liegt ab Montag, 19. Januar, im Haus der Jugend und anschließend in städtischen Einrichtungen, wie etwa dem Stadtbüro, der Volkshochschule, der Stadtbücherei und Schulen aus. Im Internet ist es zum gleichen Termin unter www.marburg.de/jugendfoerderung zu finden. Anmeldungen zu allen Ferienbetreuungen und Oster-Freizeiten werden bis zum 31. Januar gesammelt, anschließend werden die Plätze nach der Reihenfolge des Eingangs vergeben. Für die späteren Freizeiten ist der Stichtag der 28. Februar.

von Peter Gassner

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