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Feiern mit den Nachbarn

Hoffest der jüdischen Gemeinde Feiern mit den Nachbarn

Gut besucht war am Sonntag das sommerliche Hoffest der jüdischen Gemeinde in der Liebigstraße.

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Falafel, Kubbe oder doch Salat? Reger Andrang herrschte am Büfett, das mit Spezialitäten aus der israelischen Küche aufwartete.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Seit der Einweihung der neuen Synagoge findet das Fest jährlich statt, berichtete die zweite Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Monika Bunk. 2005 habe man vor der Eröffnung der neuen Synagoge zunächst die Nachbarn des Südviertels eingeladen, um sich vorzustellen. Seither seien einmal im Jahr alle Marburger willkommen. „Es ist ein Selbstläufer geworden“, freute sich Bunk. Es sei eine Mischung aus Gemeindefest, viele Mitglieder kämen, und einem Nachbarschaftsfest ohne religiösen Charakter. Vielmehr treffe man sich, könne sich unterhalten und es sich gut gehen lassen, so Bunk. Es gehe darum, allen Interessierten die Gelegenheit zu geben, die Jüdische Gemeinde Marburg näher kennenzulernen.

Angeboten wurden neben Getränken zahlreiche israelische Köstlichkeiten, die reißenden Absatz fanden. So gab es Falafel, vegetarisches Kubbe im Teigmantel und verschieden gefüllte Teigtaschen, sowie israelisch gewürzte Salate. Auch für Kuchen war gesorgt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte der israelische Sänger Boaz Davidoff. Auch die Tanzgruppe der Gemeinde ließ es sich nicht nehmen, einige Tänze vorzuführen. Zudem wurden die Gäste auch zum Mitmachen animiert. Darüber hinaus hatten die Kinder der Sonntagsschule ihren Auftritt. Und wer die Synagoge noch nicht von innen kannte, für den wurden Führungen durch das Gotteshaus angeboten.

von Heiko Krause

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