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Feier weckt Kindheitserinnerungen

Kita "Gedankenspiel" Feier weckt Kindheitserinnerungen

Zurück in die Kindertagesstätte hieß es am Samstag nicht nur für die Kleinen, sondern auch für zahlreiche Große - die sich zum Jubiläum des „Gedankenspiels“ in ihre Kindheit zurückversetzen ließen.

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Patrick Riemer zeigt seiner Frau Petra und seinen Kindern Mara und Luis seinen Bruder, den er auf einem alten Foto entdeckt hat.

Quelle: Florian Lerchbacher

Wehrda. Mal kurz selber Spaß haben und den Kindern zeigen, wie sich mithilfe einer Wasserspritze die Blechdosen umwerfen lassen - diese Chance ließen sich zahlreiche Eltern und Großeltern während des bunten Festes „50 Jahre Kindertagesstätte Wehrda“ nicht entgehen.

„Gedanken und Spiel“ hatte das Familienzentrum in Anlehnung an seinen Namen zum Motto des Festes gemacht. Und vor allem aufs Spielen ließen sich die Gäste gerne ein: Jung und Alt vergnügten sich bei Wasserspielen, beim Handwerken, bei traditionellen Spielen wie Topfschlagen oder verfolgten, was die Vorlesepaten vortrugen. Beliebt war auch der Auftritt von Kinderliedermacher „Spunk“, der Klein und Groß unterhielt. Absoluter Höhepunkt war jedoch das weniger stimmgewaltige, dafür umso rührender von den Kindern aufgeführte Singspiel „Die kleine Raupe Nimmersatt“.

Zahlreiche Ehemalige nutzten die Gelegenheit, um noch einmal in „ihre“ alte Kindertagesstätte zurückzukehren, die inzwischen wesentlicher Bestandteil des Familienzentrums „Gedankenspiel“ ist. Es hat sich so einiges verändert in den vergangenen 50 Jahren - was die Gäste auch an einem „roten Faden“ nachvollziehen konnten, den die Fachkräfte um Leiterin Dr. Mara Meske durch die Einrichtung gesponnen hatten. Daran hingen zahlreiche alte Fotos, Zeitungsartikel und andere Dokumenten, die sich um die Einrichtung drehen.

„Mir hat es hier immer gefallen. Ich habe nur gute Erinnerungen an die Kindertagesstätte“, kommentierte beispielsweise Patrick Riemer, der zwischen 1985 und 1989 ins „Gedankenspiel“ ging - und auch heutzutage wieder geht, da Tochter Mara die Bärengruppe besucht. „Ich war früher in der Eulengruppe - im gleichen Raum, in dem heute die Bären untergebracht sind“, berichtet er. Baulich habe sich so einiges verändert, doch heimisch fühle er sich in der Kindertagesstätte noch immer. Da wundert es kaum, dass Sohn Luis ab dem kommenden Jahr auf den Spuren von Schwester und Papa wandelt. „Er wollte unbedingt zurück nach Wehrda“, sagt Ehefrau Petra über ihren Mann - und scheint es nicht zu bereuen, dass der Wunsch des Ur-Wehrdaers in Erfüllung ging.

von Florian Lerchbacher

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