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„Fast ein bisschen zu warm“

Fackelschwimmen der DLRG „Fast ein bisschen zu warm“

Die Lahn - ein Lichtermeer. Auch am Samstag stürzten sich mehr als 60 Fackelschwimmer, organisiert durch die DLRG Marburg, ins dunkle Wasser.

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Mehr als 60 hartgesottene „Nikoläuse“ erleuchteten am Samstagabend die Lahn mit ihren Fackeln, als sie vom Mensasteg bis zur DLRG-Rettungsstation am Weidenhäuser Wehr schwammen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Da staunten die Passanten am Flussufer nicht schlecht: Während sie in dicke Wintermäntel gehüllt vor Kälte schlotterten, schwammen am Samstagabend mehr als 60 Menschen völlig entspannt durch die Lahn. Nicht bibbernd, sondern gut gelaunt ließen sich die Hartgesottenen von der Strömung treiben und sangen dabei auch noch Weihnachtslieder.

 

„Es ist fast schon ein bisschen zu warm, so manch einer wird in seinem Neoprenanzug heute vielleicht sogar ins Schwitzen kommen“, sagte Dirk Bamberger, technischer Leiter Einsatz der DLRG Marburg augenzwinkernd.

Foto: Miriam Prüßner

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Die Fackelschwimmer sind Härteres gewohnt: Schneetreiben und Außentemperaturen weit, weit unter dem Gefrierpunkt waren die vergangenen Jahre beim traditionellen Jahresabschluss-Fackelschwimmen eher angesagt. Da kam den meisten die Lahn am Samstag mit ihren acht Grad fast schon „wohlig“ vor. „Nö, es ist überhaupt nicht kalt, es hat gefühlte 23 Grad“, betonte Stefan Jesberg und prostete seinen Mitschwimmern zu. Die hatten sich genau wie er vom DLRG-Boot aus mit heißen Getränken versorgen lassen.

„Vor gut 30 Jahren sind wir auf die Idee mit dem Fackelschwimmen gekommen und seither wird es immer gut angenommen. Wir alle leisten das Jahr über viel Arbeit, da ist das ein schöner Abschluss“, sagte Bamberger.

Er freute sich besonders, dass wieder 20 DLRG-Freunde aus Friesland nach Marburg gekommen waren.

von Nadine Weigel

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