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Farbenfrohe Kostüme, flotte Tänze

Funkensitzung Farbenfrohe Kostüme, flotte Tänze

"Das Schönste weit und breit ist Marburg in der Narrenzeit." Unter diesem Motto trafen sich Karnevalsfreunde im Cappeler Bürgerhaus.

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Aufwendig einstudierte Gardetänze erfreuten die Zuschauer der Funkensitzung.

Cappel. Das 1. Marburger Funkenkorps hatte zur traditionellen Funkensitzung eingeladen. „Also bisher hat es mir hier sehr gut gefallen, die Gruppen haben sich einiges ausgedacht und haben sichtlich Spaß. Und das ist beim Karneval natürlich das Wichtigste“, sagte Mike Schäfer schmunzelnd, nachdem bereits drei Stunden Programm vorüber waren.

Der Braunschweiger berichtete, er sei zusammen mit einem Freund zu Besuch bei Verwandten in Marburg und eher zufällig auf der Funkensitzung gelandet. „Wir wollten heute Abend etwas unternehmen, und da erzählte mir meine Tante von der Veranstaltung. Und als großer Karnevalsfan wollte ich mir das dann auch nicht entgehen lassen.“ Eine gute Entscheidung, wie er hernach noch anfügte.

Jutta Friedrichs und Nadine Heuser, beides Marburger Funken, geleiteten das Publikum durch den Abend und stellten das Marburger sowie das Stadtallendorfer Prinzenpaar vor. Beide konnten nicht bis zum Ende bleiben, fanden doch in mehreren Orten ebenfalls Sitzungen statt, die von den Vereinsaushängeschildern besucht werden mussten. Dafür gesellten sich zu späterer Stunde noch einige Besucher des Marburger Neujahrsempfangs zu den Feiernden im Cappeler Bürgerhaus. Sie schafften es gerade rechtzeitig zum vorläufigen Höhepunkt des Abends: Das Männerballett des FV Bracht. Bei ihrer „Musikalischen Zeitreise“ hielt es kaum einen Besucher noch auf seinem Stuhl.

Mit ausgefallenen Kostümen und herrlich amateurhaften Tanzeinlagen brachten die 13 Männer das Publikum zum Lachen, als sie sich durch ein Medley mit Perlen wie „Barbie Girl“ von Aqua oder „Everybody“ von den Backstreet Boys kämpften.

„Zu so einem Auftritt gehört eine Menge Mut, aber die haben das klasse gemacht. Wir haben Tränen gelacht“, äußerte sich die begeisterte Besucherin Marlies Richter.

Auch für die Mädchen und Jungs, die bei ihren Garde- und Showtänzen alles gegeben hätten, habe sie großen Respekt. „Es ist schön, dass sich immer noch Menschen finden, die mit ihrem Engagement solche Veranstaltungen ermöglichen.“ Auch Moderatorin Heuser lobte deren Einsatz, besonders den der jungen Tänzerinnen. „Die Choreographien müssen mit viel Aufwand in vielen Trainingseinheiten einstudiert werden, wir danken deshalb den Tänzerinnen und den Trainerinnen.“

von Alexander Graf

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