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Sozialdienst katholischer Frauen

Familienpatinnen gesucht

„Mir wächst alles über den Kopf“ oder „Ich bin müde und erledigt“ – das sind Aussagen, die häufig bei Familien mit Babys oder kleinen Kindern zu hören sind.
Ingrid Müller (von links) und Lena Knübben sind zwei neue Ehrenamtliche, Daniela Schmelz-Holten und Christina Becker arbeiten als Sozialpädagoginnen beim Sozialdienst katholischer Frauen in Marburg.

Ingrid Müller (von links) und Lena Knübben sind zwei neue Ehrenamtliche, Daniela Schmelz-Holten und Christina Becker arbeiten als Sozialpädagoginnen beim Sozialdienst katholischer Frauen in Marburg.

© privat

Marburg. Erst recht auch bei Alleinerziehenden, die 24 Stunden am Tag präsent sein müssen. Und auch bei Flüchtlingsfamilien, die nach einem langen Weg hier in Marburg ankommen und sich mit ihren kleinen Kindern neu einleben müssen.

In dieser Zeit ist es hilfreich, wenn man Unterstützung von außen hat. Aber nicht jeder hat in dieser Lebensphase diesen Rückhalt durch die eigene Familie, Freunde oder Nachbarn. Deshalb gibt es Familienpatinnen. Und deshalb wurde „NestWerk*“ gegründet. In diesem Projekt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in Marburg werden Familien und Patinnen zusammengebracht.

Familienpatenschaften wurden durch eine vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Studie erforscht. Die Studienautoren gingen der Frage nach, inwieweit Ehrenamtliche als Familienpaten sinnvoll eingesetzt werden können. Das Ergebnis freut die beiden Sozialpädagoginnen Daniela Schmelz-Holten und Christina Becker: „Wir setzen an der richtigen Stelle an. Die Studie belegt, dass Familienpatenschaften sinnvoll sind, konkrete Entlastung bieten und die Eltern mit den täglichen Anforderungen des Alltags weniger überfordert sind“.

Die Eltern, so erläutert die Studie, würden das Angebot anderen Familien weiterempfehlen. Und auch die Paten erleben ­ihre Aufgabe als Gewinn.

Das Team im SkF hat sich neu gebildet. Daniela Schmelz-Holten ist als Koordinatorin für das Ehrenamt und Christina Becker speziell für das Projekt der Familienpatenschaften „NestWerk*“ zuständig. Die beiden Mitarbeiterinnen freuen sich über neue Ehrenamtliche, die Interesse haben, sich als Patin im „NestWerk*“ zu engagieren. Das Spektrum der Freiwilligen ist breit: Das kann zum Beispiel eine interessierte Studentin sein, die nebenbei etwas Soziales tun möchte,  eine junge Mutter, die selbst in Elternzeit ist, oder eine ältere Frau, deren Kinder groß sind und die ihre Erfahrungen einbringen möchte.

Wer Interesse an dieser spannenden Tätigkeit hat und Familien mit kleinen Kindern in der Regel einmal wöchentlich begleiten will,  kann sich gern beim SkF melden. Auch Familien, die das Gefühl haben, dass für sie eine Patin genau das Richtige wäre, können sich melden. Das Angebot ist kostenlos und bis zum dritten Geburtstag des Kindes möglich.

  • Weitere Informationen (auch über die Studie des BMFSFJ) bei: www.skf-marburg.de oder unter Telefon 0 64 21 / 1 44 80.

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