Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Faltdach-Roadster trotz dem Wetter und siegt

32. Oldtimerfahrt Faltdach-Roadster trotz dem Wetter und siegt

80 Oldtimer aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg fuhren von Marburg nach Biedenkopf und wieder zurück.

Voriger Artikel
Fachkräfte machen ihren Abschluss
Nächster Artikel
Jürgen Rausch bleibt in Marburg

Bei der Oldtimerfahrt fuhren 80 Automobile durch den Landkreis.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Trotz des hartnäckigen Regens gingen die Old­timer am vergangenen Samstag um 9 Uhr vom Teilnehmerfeld auf dem Parkplatz Willy-Mock-Straße auf die Reise durch den Landkreis. Der Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies, der erste Vizepräsident des ADAC und der Vorsitzende des ADAC Hessen-Thüringen Matthias Feltz, schickten die Teilnehmer auf die eintägige ­etwa 150 Kilometer lange touristische Ausfahrt.

Über verschiedene Stationen und mit kniffligen Orientierungsaufgaben ging es durchs Hinterland nach Biedenkopf, wo auf dem Gelände der Firma Ford Autozentrum Acker ein Mittags-Stopp eingelegt wurde. Dort fanden sich zahlreiche Zuschauer ein, um die dort parkenden Oldies zu bestaunen.

Kostbare Oldies fahren durch den Landkreis

Am Nachmittag ging es wieder zurück in Richtung Marburg. Gegen 16 Uhr trafen die Fahrzeuge am Zielort in Cappel ein, wo die Teilnehmer auf dem Areal der Firma Ford Autozentrum Acker abschließend noch eine letzte Fahrgeschicklichkeitsprüfung zu absolvieren hatten.

Trotz vieler heftiger Regenschauer ließen sich die Teilnehmer nicht die gute Laune verderben und bewegten ihre kostbaren Oldies souverän durch den Landkreis. Die Zuschauer konnten viele sehenswerte Automobile aus den verschiedenen Epochen live in Aktion bewundern.

Publikumslieblinge waren die beiden ältesten Autos im Feld, ein Chevrolet Superior K aus dem Jahr 1925 und ein Ford A Tudor Sedan aus 1929. Das Team Bartl / Günter, das den altehrwürdigen Chevrolet pilotierte, gewann die Klasse der Automobile vor 1945 mit einem bemerkenswert guten Ergebnis. Sie hatten Verstärkung an Bord: Im geräumigen, sofaartig ausgepolsterten Fond hatten zwei charmante Damen Platz genommen, die bei der Lösung der doch recht kniffligen Fragen zur Strecke helfen konnten.

Wahre Größe zeigte der riesige „Haifischflossen“-Cadillac Sedan de Ville aus 1954 des Teams Schalow / Leinhoss, die die Klasse der Oldtimer vor 1960 gewannen. Gesamtsieger aller touristischen Klassen wurde das Team Biecker / Schäfer auf einem 47 Jahre alten VW-Käfer Cabriolet.

Team Rohde /Rohde gewinnt Ehrenpokal des ADAC

Verdienter Gesamtsieger der mit schwierigeren Aufgaben stärker geforderten sportlichen Klasse wurde das Team Rohde /Rohde auf einem Austin Healey  Sprite „Froschauge“ von 1960. Was sicher keine einfache Aufgabe war, denn der sehr kleine englische Faltdach-Roadster bot bei dem wechselhaften Wetter bestimmt keinen ausreichenden Schutz. Aber Vater und Tochter Rohde fuhren die Veranstaltung nicht zum ersten Mal. Sie schätzen diese Veranstaltung so sehr, dass die Tochter extra dafür von einem beruflichen Auslandsaufenthalt angereist war, um ihren Vater wie schon in den früheren Jahren erfolgreich zu navigieren. Das Team Rohde / Rohde erhielt auch den großen Ehrenpokal des ADAC Hessen-Thüringen.

Zum Abschluss richtete der MAC Marburg in den Räumen des Autozentrums Ford Acker in Cappel ein großes Abendbüfett für alle Teilnehmer und die zahlreichen Helfer aus. Die anschließende Preisverleihung und Pokalvergabe wurde professionell moderiert. Auch danach saßen Teilnehmer und Besucher bei guter Stimmung beisammen, sprachen über den Tag und nahmen neue Anregungen für die nächste Veranstaltung in 2017 auf.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.m-a-c-ev.de.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr