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Fall Aimee: Politik schaltet sich ein

Verweigerung der USA-Einreise Fall Aimee: Politik schaltet sich ein

Die Weigerung der US-Behörden, die Marburgerin Aimee Valentina Schneider trotz gültigem Visum ins Land einreisen zu lassen, beschäftigt nun auch die Bundespolitik.

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Aufmerksame Blicke am "Newark Liberty Airport" in New Jersey. Auch Aimee Valentina Schneider musste in den USA durch einen solchen Kontrollpunkt - allerdings in Philadelphia.

Quelle: Justin Lane

Marburg. „Die Amerikaner sollen diese Sache erklären, herausfinden, was da schiefgelaufen ist“, sagt Sören Bartol, SPD-Bundestagsabgeordneter. Er werde die US-Botschaft in Berlin mit dem Vorfall konfrontieren. „Wie schon beim Ausspähen des Kanzlerhandys gilt, dass es unter Freunden Grenzen im Umgang miteinander gibt“, sagt Bartol.

Wichtig sei vor allem, dass für die 19-Jährige keine weiteren Konsequenzen aus der Einreiseverweigerung entstehen. Denn bei Visa- oder sogenannten Esta-Anträgen muss vom Reisenden im Vorfeld die Frage beantwortet werden, ob ihm jemals ein Visum oder die Einreise in die USA verweigert worden sei – bejaht der Betreffende das, sorgt das für eine Ablehnung.

„Aus dieser bitteren Geschichte darf für sie nichts hängen bleiben, dafür kämpfe ich“, sagt Bartol. Zwar werde der Schock und die negative Erfahrung für die Elnhäuserin bestehen bleiben, jedoch könne „eine offizielle Entschuldigung ein bisschen was bewirken“.

  • Hintergrund: Der 19-jährigen Steinmühlen-Abiturientin ist am 8. Juli von Grenzschützern in Philadelphia die Einreise verweigert worden, nachdem die Heimatschützer - so erzählt es die Marburgerin - ihr Handy samt Facebook-Nachrichten durchsucht und auf vermeintlich verdächtige Nachrichten gestoßen sind. Der Vorwurf der US-Behörden: Die junge Frau wolle illegal als Au-Pair arbeiten.

von Björn Wisker

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US-Behörden untersagen Marburgerin Einreise

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