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Schokolade aus Marburg Fairer Genuss

Seit 2012 sorgt „Die Marburgerin“ als erste faire Stadtschokolade für süße Genüsse bei ihren Käufern. Aber nicht nur der Geschmack, sondern die Unterstützung benachteiligter Produzenten soll mit dem Erwerb der handgeschöpften Süßigkeit im Vordergrund stehen.

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Jochen Friedrich und Anna Kahl stellten die neue Marburg-Schokolade vor.

Quelle: Arnd Hartmann

Marburg. Neben dem „Elisabeth-Kaffee, -Tee und -Espresso“ steht nun „Der Marburger“ als „markant, männliches und veganes“ Pendent ab sofort an der Seite der „Marburgerin“, erklärt Jochen Friedrich vom Fachdienst Umwelt im Beisein von  Weltladen-Vorstand Anna Kahl.

Die Entwicklung des „Marburgers“ entstand dabei in enger Kooperation zwischen dem Marburger Weltladen und Contigo Fairtrade Shop, wo die Stadtschokolade künftig erhältlich sein wird. „Wir würden gern noch weitere Verkaufsstellen für die Stadtschokolade finden“, ergänzt Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne).

Mit dem Chocolatier Josef Zotter aus Österreich setzte die Steuerungsgruppe Fairer Handel auf hohen Qualitätsanspruch, der sich auch in der Rückverfolgung der einzelnen Produktionsabschnitte „Bean-to-Bar“ (von der Bohne bis zur Tafel) widerspiegeln soll.

„Der Marburger von Zotter ist bewusst keine Billigschokolade“, sagt Anna Kahl. Mit einem Preis von 3,30 Euro für die 70-Gramm-Tafel galt es „ein werthaltiges Produkt zu entwerfen“.

Die Nobelbitterschokolade „Der Marburger“, gefüllt mit Marc de Champagne, setzt sich deshalb bewusst von den massenindustriell gefertigten Mitbewerbern ab. Das die Kakaoernte in den Hauptanbaugebieten entlang der Elfenbeinküste mitunter durch Kinder- und Sklavenarbeit betrieben werde, „ist den meisten Kunden gar nicht bewusst“, erklärte Andrea Heinz, Vorsitzende der Steuerungsgruppe.

„Nicht schlingen, sondern genießen“

Aus diesem Grund erinnern die beiden „Marburger“ im Inneren ihrer Banderole an einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Süßwarenkonsum.

Den direkten Bezug zur Universitätsstadt versinnbildlicht die Tafelschokolade mit ihrem Aufdruck der Marburger Silhouette und dem Abbild der Brüder Grimm. Auch die nougathaltige „Marburgerin“ erfuhr durch die Werbeagentur „design in time“ von Inhaber Christian Wack eine frische Umschlagsgrafik.

„Nicht schlingen, sondern genießen“, empfiehlt deshalb Weltladen-Vorstand Anna Kahl den künftigen Genießern der Praliné-Schokolade.

von Arnd Hartmann

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