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Fahrradwege sind Hauptziel

Neuer Ortsbeirat Elnhausen Fahrradwege sind Hauptziel

Ortsvorsteher Jan von Ploetz und seine Stellvertreterin Birgit Stein von der Elnhäuser Bürgerliste sind vom neu gewählten Ortsbeirat in ihrem Ämtern bestätigt worden.

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Der neue Elnhäuser Ortsbeirat (von links) Philipp Boßhammer, Karin Szeder, Frank Ackermann, Carina Damm, Harald Michel, Jan von Ploetz und Birgit Stein.

Quelle: Martina Koelschtzky

Elnhausen. Im neuen Ortsbeirat ist die SPD mit zwei Sitzen vertreten, die Bürgerliste hat jetzt fünf Sitze. Es gibt zwei neue Gesichter: Für die Elnhäuser Bürgerliste ist die 23-jährige Studentin Carina Damm neu in das Gremium gewählt worden, sie wurde auch gleich als neue Schriftführerin gewählt. Alle drei Wahlgänge endeten mit fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.

Ebenfalls neu im Ortsbeirat ist für die SPD Philipp Boßhammer. Der 21-jährige Bank-Azubi ist ebenso wie Damm ein Neuling in der Politik.

Ortsvorsteher von Ploetz verabschiedete den bisherigen Ortsbeirat Dr. Gerhard Seemann (SPD), der auch für sein Mandat in der Marburger Stadtverordnetenversammlung nicht mehr kandidiert hat, mit einer Flasche Rotwein. Ausgeschieden ist mit der Neuwahl auch Monika Wendt-Liprecht (SPD), für die SPD ist noch Karin Szeder im Ortsbeirat. Die übrigen zwei Sitze der Bürgerliste besetzen Harald Michel und Frank Ackermann.

Wichtigstes Ziel des Ortsbeirates Elnhausen bleibt die Anbindung des Ortes an das Radwegenetz, sagte Ortsvorsteher von Ploetz. „Irgendwie gibt es hier ein Loch. Der nächste erreichbare Radweg ist in Haddamshausen oder in Sterzhausen.“ Berufspendler mit dem Rad könnten eventuell noch riskieren, die Kreisstraßen entlang zu radeln. „Aber für Familien mit Kindern ist das Risiko viel zu groß.“

Weiteres Ziel des Ortsbeirates ist es, die Umgestaltung der Ortsmitte trotz Marburger Haushaltssperre im Sommer zu vollenden. „Mehrere Vereine haben die Bereitschaft zu Pflanzenspenden signalisiert. Auch Mitarbeit aus dem Ort ist zu erwarten. Ich weiß nicht, ob das die Vorgabe von Oberbürgermeister Spies erfüllt, geförderte Projekte sollten durch die Haushaltssperre nicht gestoppt werden“, sagt von Ploetz.

Seit fünf Jahren plant der Ortsbeirat die Neugestaltung der Ortsmitte, auch ältere Ortsbeiratsmittel seien schon in das Projekt geflossen. Seit zwei Jahren werde gebaut, die Pflasterung sei abgeschlossen. „Es fehlen noch Bäume und die Randbepflanzung. Wir hoffen, dass das noch realisiert werden kann“, sagt von Ploetz.

von Martina Koelschtzky

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