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Fachdienstleiterin fürs Erwin-Piscator-Haus

Neubesetzung Fachdienstleiterin fürs Erwin-Piscator-Haus

Die 42-jährige Tine Faber ist neue Fachdienstleiterin der Universitätsstadt Marburg für das Erwin-Piscator-Haus.

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Tine Faber.

Quelle: Wölk

Marburg. Bisher war der Aufgabenbereich als Veranstaltungsservice Stadthalle dem Fachdienst Kultur zugeordnet. Mit der eigenständigen Fachdienstleitung unterstreiche die Stadt die herausragende Bedeutung des neuen Zentrums im Herzen der Stadt, sagt Kulturdezernentin Dr. Kerstin Weinbach. Der Ausbau der Stadthalle zum Erwin-Piscator-Haus mache die Aufgaben komplexer und anspruchsvoller.

Die gebürtige Gießenerin Tine Faber arbeitete nach dem Studium der Medien-, Film- und Theaterwissenschaften in Marburg und Berlin zunächst beim Film, dann als Regieassistentin am Schauspielhaus Hamburg. Später war sie Produktionsleiterin im Zelttheater „Fliegende Bauten“, Hamburg, und Festivalleiterin des Kabarettfestivals „Meerkabarett“ auf Sylt. Zudem leitete sie über ein Jahr das Hotel- und Eventmanagement des Tagungs- und Hochzeitshotels Schloss Rauischholzhausen.

In Hamburg gründete sie 2006 das Kulturbüro Tine Faber und war unter anderem als Künstler- und PR-Managerin acht Jahre für das Kabarettduo „FaberhaftGuth“ sowie für Autoren und weitere Künstler tätig. 2013 zog es sie zurück nach Mittelhessen, um von Lahnau im Lahn-Dill-Kreis aus als freischaffende Kulturmanagerin und Musikerin die Kultur der Region zu bereichern.

Zentraler Teil der vielseitigen Aufgaben der neuen Fachdienstleiterin wird es nun sein, eine Marketingstrategie für das 2016 neu eröffnende Erwin-Piscator-Haus zu erarbeiten. Zu den Hauptnutzern des Hauses gehören nach der Fertigstellung das Hessische Landestheater Marburg, der Kulturladen KFZ, die Marburg Tourismus und Marketing GmbH sowie Gastronomie und die Martin-Luther-Schule. Die Akquisition, Planung und Durchführung von eigenen und gebuchten Veranstaltungen gehören ebenso zu Fabers Aufgaben. „Das neue Erwin-Piscator-Haus vereint unterschiedlichstes Publikum unter einem Dach und soll so zu einem schillernden kulturellen Mittelpunkt für Marburg und über die Universitätsstadt hinaus werden“, sagt die Kulturfachfrau.

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