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FDP sucht wieder einen Direktkandidaten

Bundestagswahl FDP sucht wieder einen Direktkandidaten

"Das ist für uns alle ein herber Schlag, dass sich unsere Kandidatin zurückziehen muss", sagt FDP-Kreisverbandschef Jörg Behlen.

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Jörg-Uwe Hahn und Jörg Behlen gehörten im August 2012 zu den ersten Gratulanten von Dr. Eva-Christina Scharbatke. Foto: Schaub

Marburg. Dr. Eva-Christina Scharbatke kann ihre Kandidatur um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag aus gesundheitlichen Gründen nicht aufrecht erhalten. Gleichzeitig gab Scharbatke auch ihren sechsten Platz auf der Landesliste zurück. Bei aller Betroffenheit über diese Nachricht, möchte Jörg Behlen dennoch Sorge dafür tragen, dass im Wahlkampf der Direktkandidaten auch liberale Politik vertreten sein wird. „Ich stehe in der Verantwortung als Kreisverbandsvorsitzender“, sagt Behlen. So würde er sich während einer erneuten Wahlkreismitgliederversammlung, die am 2. Juli stattfinden soll, zur Verfügung stellen. „Anders als in anderen Parteien kann sich bei uns jedes Mitglied während der Versammlung bewerben und einem demokratischen Votum stellen“, führt er aus.

Die FDP hatte ihre Kandidatin bereits im August 2012 gewählt. Zu dieser Versammlung war eigens Landeschef Jörg-Uwe Hahn nach Marburg gekommen. Scharbatke setzte sich damals in einer Kampfkandidatur mit überwältigender Mehrheit gegen Michael von Hedenström aus der Gemeinde Cölbe durch.

„Wer sich nun als Direktkandidat zur Verfügung stellt, muss sich auch im klaren darüber sein, dass er nur diesen Weg in den Bundestag nehmen kann“, sagt Behlen. Die Landesliste der FDP ist schließlich schon aufgestellt.

Der Ausfall Scharbatkes führt dazu, dass ab Listenplatz sieben alle um einen Platz aufrücken. Der Platz ist für den Kreisverband Marburg-Biedenkopf somit verloren.

von Götz Schaub

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