Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Es tut sich was an Kirchhains „Tor zur Stadt“

Feldweg wird heute wieder freigegeben Es tut sich was an Kirchhains „Tor zur Stadt“

Der zweite Bauabschnitt zur Neugestaltung des Kirchhainer Bahnhofsumfeld wird pünktlich im September fertiggestellt. Das sagte gestern Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif auf Anfrage.

Voriger Artikel
Erste Verhandlungsrunde ist gelaufen
Nächster Artikel
„Dich schächten wir auch bald!“

. . . der neue Parkplatz mit dem Zweiräder-Unterstand auf dem Gelände des ehemaligen Busbahnhofs.

Kirchhain. Schon heute wird ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen: Die Arbeiten zum Auftragen einer Deckschicht auf dem Feldweg sind abgeschlossen. Damit kann die für die innerstädtische Ost-West-Querung so wichtige Straße nach längerer Teilsperrung heute für den Verkehr wieder freigeben werden. Gleichzeitig wird auch der neue Fußweg, der den neuen Parkplatz am Stellwerk und den Busbahnhof niveaugleich mit dem Bahnsteig verbindet, durchgängig begehbar und auch vom Feldweg aus erreichbar sein, berichtete Dornseif.

Der eine Parkplatz ist halb-leer, der andere überfüllt

Mit der Freigabe des Feldweges dürfte der neue Parkplatz am Stellwerk sein Mauerblümchen-Dasein abstreifen. Noch sind die 45 neuen Stellplätze für Langzeit-Parker nur zu rund 50 Prozent ausgelastet.

Ganz anders stellt sich die Situation auf dem ebenfalls neuen Parkplatz auf dem ehemaligen Busbahnhof-Gelände dar. Dieser ist ständig mit Dauerparkern belegt. Die Stadt versuche mit Infoblättern, die Dauerparker aus das neue Parkfeld am Stellwerk hinzuweisen. Wenn die neue Beschilderung erst einmal steht, soll der Platz laut Volker Dornseif drei Funktionen erfüllen:

  • Behindertenparkplatz.
  • Überdachter Zweirad-Abstellplatz.
  • Bewirtschaftete Kurzzeit-Parkzone für Autofahrer, die jemanden zum Bahnhof bringen oder vom Bahnhof abholen.

Während die meisten Teilstücke des wichtigsten Kirchhainer städtebaulichen Projekts „Tor zur Stadt“ schon nach „fertig“ oder „fast fertig“ aussehen, gibt der künftige Busbahnhof auf den ersten Blick preis, dass in ihm noch viel Arbeit für die Bauleute steckt. Auffällig sind die 14 quadratischen Betonfundamente, die eine Investition auf die Zukunft sind. „Die Köcher-Fundamente können Stahlträger aufnehmen, die eine Komplett-Überdachung der sieben Bussteige tragen können“, erklärte Volker Dornseif.

Diese Komplett-Überdachung mit einem Kostenaufwand von 650.000 Euro könne die Stadt allein nicht stemmen. Deshalb suche Kirchhain einen Investor, der die Dachflächen für Fotovoltaikanlagen nutze. Finde sich ein solcher Investor nicht zeitnah, könnten die Köcherfundamente mit Sand verfüllt und mit einer Platte abgedeckt werden. Sie ließen sich ohne Aufbruch jederzeit reaktivieren, erläuterte Dornfseif diese intelligente Lösung.

In Richtung Brücke grenzt an den Busbahnhof ein eingezäuntes Kleinspielfeld, das hinter der jetzigen Not-Bushaltestelle entstehen soll.

von Matthias Mayer

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr