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Erstochen auf offener Straße

Täterin im Krankenhaus Erstochen auf offener Straße

Eine 29-jährige Studentin wurde am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr von einer 26-Jährigen vor einem Wohnhaus am Kupfergraben erstochen. Die Tat war nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei wohl eine Beziehungstat.

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Experten der Spurensicherung von der Kriminalpolizei Marburg sicherten am Mittwochvormittag den Tatort vor dem Haus am Kupfergraben.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg . Die Bluttat ereignete sich am Mittwochvormittag in dem Areal der früheren Jägerkaserne zwischen dem Softwarecenter und dem Radweg an der Lahn. Rund 100 Meter weiter waren an der Frankfurter Straße zu diesem Zeitpunkt schon die  Stände des Wochenmarkts aufgebaut. Eine 29-jährige Studentin wurde nach Zeugenaussagen auf offener Straße zwischen zwei Fahrradabstellplätzen mit mehreren Messerstichen schwer verletzt. Sie starb anschließend im Uni-Klinikum an ihren schweren Verletzungen, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft mit.

Haftbefehl ausgestellt

Die mutmaßliche Täterin ist eine 26-jährige Studentin. Nach Informationen der OP wohnte das Opfer in dem Haus mit einem Mann zusammen. Das Beziehungsgeflecht des Trios könnte entscheidende Hinweise auf die Hintergründe der Tat liefern. Die Ermittlungsbehörden gehen auf jeden Fall von einer Beziehungstat aus, hieß es in einer Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.

 

Die Tat ereignete sich vermutlich, als das Opfer am frühen Morgen aus dem Haus gehen wollte. Spuren der Bluttat wurden von Spezialisten der Kriminalpolizei dokumentiert.
Unmittelbar nach der Tat nahm die unter dringendem  Tatverdacht stehende 26-jährige Frau eine größere Anzahl von Tabletten ein. Sie befand  sich am Mittwochnachmittag noch in der Klinik in ärztlicher Behandlung und war noch nicht vernehmungsfähig, befand sich allerdings nicht in Lebensgefahr. Wegen des dringenden Tatverdachts wurde der 26-Jährigen vom Haftrichter ein Haftbefehl ausgestellt.
Das Ergebnis der Obduktion der Verstorbenen soll weitere Aufschlüsse über den Tathergang geben, genauso wie eine Untersuchung der am Tatort vorgefundenen Tatwaffe.

Erinnerungen an Tötungsdelikt am Richtsberg werden wach

Das letzte Tötungsdelikt in Marburg war zuvor die Bluttat am Richtsberg, bei der ein 32-Jähriger Anfang Juli vergangenen Jahres seine schwangere Ehefrau erstochen hatte. Wegen dieser Tat steht er derzeit als Angeklagter vor der 6. Strafkammer des Marburger Landgerichts. Am Donnerstagvormittag steht dort ab 9 Uhr der vierte und voraussichtlich letzte Verhandlungstag an.

von Manfred Hitzeroth

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