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Erstling war ein Opern-Verriss

Persönlich Erstling war ein Opern-Verriss

Ein Verriss stand am Anfang seiner journalistischen Laufbahn: „Ich war so erbost über die inszenatorische Vergewaltigung von Giuseppe Verdis Shakespeare-Vertonung ,Otello‘, dass ich eine Kritik an eine Opernzeitschrift schickte“, erinnert sich Michael Arndt. Diese druckte den Erstling des 25-Jährigen ab, der nun regelmäßig für das Magazin berichtete.

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Michael Arndt ist freier Redakteur und Lektor.

Quelle: Yannic Bakhtari

Marburg. Auch als freier Mitarbeiter der OP schrieb Arndt zunächst Musikkritiken. Den Lokal-Journalismus lernte er kennen und schätzen während eines Praktikums bei der einzigen Tageszeitung seiner Heimatstadt, den Lübecker Nachrichten. Kultur und Lokales - das sind bis heute seine Schwerpunkte in der Berichterstattung für die OP, wo Arndt bis Ende 2002 Redakteur in der Marburg-Redaktion war.

Es folgten einige Jahre als Lektor für einen Marburger Verlag. Danach wagte Arndt den Schritt in die Selbstständigkeit als freiberuflicher Redakteur und Lektor. Eine seiner Auftraggeberinnen ist die OP. Dort trägt er zur Gestaltung der Marburg-Seiten bei und übernimmt nach wie vor die musikkritische Würdigung von Konzerten mit klassischer Musik. Arndt ist es ein Anliegen, „komplizierte Sachverhalte mit verständlichen Worten darzustellen“. Zudem reizt es ihn, ironisch-humorvolle Kolumnen über alltägliche Begebenheiten wie „Liebe Leserin, liebe Leser“ zu schreiben - Motto: „Man sollte nicht alles so ernst nehmen.“

Gefreut hat ihn kürzlich das Lob von Operngängern, die Arndts „Carmen“-Kritik in 100 OP-Zeilen wesentlich aussagekräftiger fanden als den gefühlt fünfmal so langen Bericht in der FAZ. Und was war sein lokaljournalistisches Highlight? „Es war mir eine große Ehre, vom damaligen Oberbürgermeister Dietrich Möller in einer Neujahrsrede namentlich getadelt worden zu sein, weil ihm mein ,Thema der Woche‘ zu seiner Verkehrspolitik nicht gefallen hatte.“

Steckbrief

Name: Michael Arndt

Alter: 62

Wohnort: Marburg

Familienstand: verheiratet

Erlernter Beruf: Redakteur

Bei der OP seit: 1983

Werdegang bei der OP: Freier Mitarbeiter, Redaktionsassistent, Volontär, Redakteur

Beruf heute: Freiberuflicher Redakteur und Lektor

von Yannic Bakhtari

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