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Erstklässler trainieren Fahrsicherheit

Otto-Ubbelohde-Schule Erstklässler trainieren Fahrsicherheit

Die Schülerinnen und Schüler der Otto-Ubbelohde-Schule Marburg durften sich über ein besonderes Bewegungsangebot im Schulunterricht freuen. Bei ihnen machten die „Roller Kids“, ein bundesweites Bewegungs- und Förderprojekt rund um moderne Bewegungsformen aus dem Funwheel-Sektor für fünf Tage Station.

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Susanne Haschker übt mit den Schülern unter anderem das Slalomfahren.

Quelle: Heinz-Dieter Henkel

Marburg. Statt normalem Sportunterricht Roller oder besser Scooter fahren, Waveboarden, Skaten oder Inline Scating. Für die beiden Leiter Susanne und André Haschker stand zunächst einmal die Sicherheit im Vordergrund. Einige der Kinder aus den Klassen 1 A und 1 B hatten ihre eigenen Roller sowie Fahrradhelme zur ersten Stunde mitgebracht. Nach Kontrolle 
von Lenkerhöhe und Sitz des Helms konnte es endlich in der Sporthalle der alten Jägerkaserne losgehen.

Wie eine rasende Meute fielen die rund 40 Schüler über die 
bereitgestellten beziehungsweise eigenen Scooter her und im Bewegungseifer der Schüler hatten die beiden Übungsleiter zunächst einige Schwierigkeiten, sich Gehör zu verschaffen. Zu groß war der Bewegungsdrang ausnahmslos aller Schüler.

Zunächst ging es um die Fahrsicherheit und Geschicklichkeit, einander auszuweichen. Da lieferte das „Mückenspiel“ die richtige Herausforderung für die Erstklässler. Es galt, den Sohlen-Stopp, den Lauf-Stopp sowie den Bremsbügel-Stopp zu üben.

Über Wellen und Rampen

Nur wenig später mussten die Schüler einen Slalom-Parcours bewältigen, unter einer Stange hindurch fahren und über eine Welle und Rampe fahren. Obwohl einige Kinder vorher noch nie auf einem Scooter gestanden waren, ließen sich Unterschiede kaum feststellen.

Die anberaumte Trinkpause nach einer Schulstunde dauerte bei Melinda kaum eine Minute, da stand sie bereits wieder mit ihrem Scooter abfahrbereit. In der Folge hatten es Susanne und André leicht, mit ihren Aufgaben die Schüler sportlich zu aktivieren.

Weitere Ziele seien, die Schüler zu einer aktiven Freizeitgestaltung zu bewegen und sie für 
die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren, berichtete André Haschker, der aus dem Bereich Leistungssport kommt, während einer kleinen Unterbrechung.

Und so ganz nebenbei konnten die drei Sportlehrer Till 
Doermer, Olaf Deibler und 
Robin Schnettka, welche die Klassen während der Projektwoche betreuten, einige Anregungen für den eigenen Sportunterricht sammeln.

von Heinz-Dieter Henkel

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