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Ersti-Woche in Marburg

Semesterstart Ersti-Woche in Marburg

Spaß war Trumpf bei der Stadtrallye der Erstsemester aus verschiedenen Fachbereichen der Uni.

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Diese Studierenden der Wirtschaftswissenschaften hatten sich in ihren Kostümen die Meerjungfrau Arielle als Vorbild genommen. 

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. „Ihr seid super! Schneller!“, dröhnte es gestern häufiger aus kleinen Megaphonen über den Marktplatz. Dort bot sich den Passanten ein buntes und abwechslungsreiches Bild. Viele Gruppen der „Erstis“ aus allen Fachbereichen jagten in bunten Kostümen, mit selbst gebastelten Hüten oder auch mit Schwimmflossen an den Füßen durch die Marburger Innenstadt.

 

Im Rahmen der Orientierungswoche der Erstsemester veranstalteten die Fachschaften wie jedes Semester eine Stadtrallye für die Neulinge. In ganz Marburg müssen die Erstis verschiedene Stationen aufsuchen und dort unterschiedliche Aufgaben erledigen. Zur Belohnung dürfen sie sich einen Schluck Bier oder Schnaps genehmigen.

Am Marktplatz versuchten die Gruppen engagiert die von der Fachschaft gestellte Hygieneartikel gegen andere Gebrauchsgegenstände einzutauschen. Je kreativer und hochwertiger der Tausch und je besser die Teamarbeit, desto mehr Punkte erhielt die Gruppe. Ein Wettrennen auf Zeit um den historischen Marktbrunnen durfte im Anschluss nicht fehlen. Die Gruppe „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften war mit ganzem Körpereinsatz dabei. Das männliche Schneewittchen, ausgestattet mit prall gefüllten Luftballons im Dirndl, konnte zusammen mit den Zwergen-Kollegen gute Punkte erzielen.

An weiteren Stationen standen weitere Aufgaben wie Bobbycarfahren, Wettrennen und Geschicklichkeitsspiele bevor. Von dem wechselhaften Wetter ließen sich die Studenten nicht abschrecken und zogen fröhlich johlend weiter.

Vor allem um das Kennenlernen gehe es bei den Stadt-rallyes, erzählt Burk Holzhauer von der Fachschaft Wirtschaftswissenschaften. Die Erstsemester sollen mit Spaß ihre neue Heimatstadt und ihre Studienkollegen kennenlernen. „Wir wollen auch die Gruppendynamik fördern“, sagte der Student.

von Ina Tannert

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