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Ersatz gesucht! Im Landkreis fehlen 129 Zivis

Zivi-Mangel im Landkreis Ersatz gesucht! Im Landkreis fehlen 129 Zivis

129 Zivistellen im Landkreis fallen weg. Einigen Institutionen in Marburg bereitet das große Sorgen. Andere Einrichtungen sehen hingegen keine Probleme.

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Clarissa Lotter macht ein FSJ bei der Bürgerinitiative Sozialpsychiatrie.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Viele Krankenhäuser, Pflegeheime, gemeinnützige und öffentliche Einrichtungen haben bisher mit Zivildienstleistenden gearbeitet. Durch das Aussetzen des Pflichtdienstes gibt es bald keine Zivis mehr.

Die Jugendförderung der Stadt und den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) stellt das vor große Probleme. Das DRK wird in Marburg kein warmes Essen mehr ausliefern können.

Die Schwesternschaft des DRK und die Malteser sehen hingegen gar keine Probleme: Sie haben in der Vergangenheit kaum Zivis beschäftigt. Die Malteser gehen sogar als Gewinner aus der Situation hervor: Für ihr Essen auf Rädern haben sie bereits mehr Kunden gewonnen.

Um die anfallenden Arbeiten kostengünstig abzudecken, stocken viele Einrichtungen ab sofort Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) auf. Und der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD) soll den Zivildienst ersetzen. Wenn es nach Familienministerin Kristina Schröder geht, sollen 35.000 Menschen jährlich einen BFD machen – zusätzlich zu den rund 35.000 Menschen, die ein FSJ absolvieren.

Es zeigt sich bereits, dass das FSJ im Landkreis an Bedeutung gewinnen wird. Am Freitag haben junge Menschen auf dem Elisabeth-Blochmann-Platz bereits mit einem Aktionstag für das FSJ geworben.

von Patricia Kutsch

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