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Entwarnung in Briefermittlungsstelle

Großeinsatz des Gefahrenstoff-Teams Entwarnung in Briefermittlungsstelle

Wegen einer unklaren Gefahrenlage in der Brief-ermittlungsstelle war ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei am Dienstagmittag zwei Stunden lang im Einsatz. Nachdem das Gefahrenstoff-Team der Feuerwehr das Post-Gebäude genau untersucht hatte, gab Carmen Werner, die Leiterin der Feuerwehr, Entwarnung.

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Entwarnung nach dem Feuerwehreinsatz mit maximaler Sicherheitsstufe in der Briefermittlungsstelle der Post.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Aus einer nicht klar adressierten Sendung war in der Briefermittlungsstelle in der Zimmermannstraße beim Sortieren Flüssigkeit ausgetreten. Die Aufschrift „Radon“ weckte bei den Mitarbeitern der Post die Sorge, es könne sich um radioaktives Material handeln. Die Mitarbeiter alarmierten gegen 13.30 Uhr die Feuerwehr, die in Schutzanzügen der Gefahrenabwehr ausrückte.

Im Einsatz waren zehn hauptamtliche Einsatzkräfte sowie 15 Freiwillige Feuerwehrangehörige aus den Wehren Ockershausen und Marburg-Mitte 2. Zug, berichtete Werner, auf Anfrage der OP. Die Feuerwehrleute gingen mit größtmöglichen Sicherheits- und Schutzvorkehrungen vor.

Das auffällige Fundstück wurde gesichert und in ein Spannringfass umverpackt und der Polizei zu Ermittlungszwecken übergeben. „Letztlich ergaben die durchgeführten Messungen und Überprüfungen bisher keine Hinweise darauf, dass es sich um eine strahlende, ätzende, brand- oder explosionsgefährliche Substanz handelte“, sagte Polizeisprecher Martin Ahlich am Abend. Allerdings wisse man auch noch nicht, um was für einen Stoff es sich handele.

Auch der Rettungsdienst war vor Ort, die Notärztin habe aber nur Blutdruck gemessen, da die Mitarbeiter keine Beschwerden verspürten, sondern nur aufgeregt und angespannt waren. Keiner der elf Mitarbeiter des Großraumbüros hatte nach Angaben der Polizei über gesundheitliche Beschwerden geklagt, ein Arzt untersuchte die aufgeregten Frauen und Männer aber vorsorglich. Die Polizei prüfe nun in Absprache mit der Staatsanwaltschaft, ob eine Straftat vorliege, so Ahlich.

von Anna Ntemiris und Nadine Weigel

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