Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Entspannen und Selbstheilungskräfte entdecken

Familienbildungsstätte Entspannen und Selbstheilungskräfte entdecken

Mit Papa ein Floß bauen, Abenteuer im Wald erleben oder zum Turnen ­gehen - all das können Väter mit ihren Kindern in diesem Semester in der Evangelischen Familienbildungsstätte (fbs) erleben.

Voriger Artikel
Farbenfroh, vielfältig und erlesen
Nächster Artikel
Feier weckt Kindheitserinnerungen

Kai Abraham (von links), Christina Gerdes, Christine Ristow, Antje Feddersen und Sabine Rother-Holste präsentieren das neue Programm der Evangelischen Familienbildungsstätte.

Quelle: Freya Altmüller

Marburg. Das neue Programm hat gerade begonnen, Anmeldungen sind noch möglich. In diesem Jahr feiert die ehemalige Mütterschule ihr 70-jähriges Bestehen und hat nicht nur für Väter einiges zu bieten.

Für Eltern von Kindern im ersten Lebensjahr gibt es eine Workshop-Reihe zum Thema Tragen. Wickelkreuztrage, Sling oder Mei Tai? In acht Modulen geht es um verschiedene Tragehilfen und Hintergründe zur Entwicklung der Wirbelsäule von Babys. Ein neues Angebot ist das „Offene Trage-Café“, das einmal monatlich freitagnachmittags im Mehrgenerationenhaus am Lutherischen Kirchhof stattfindet.

Neu ist auch das „Meditative Singen und Entspannen“ für Eltern mit Kindern zwischen null und zwei Jahren sowie Schwangeren.

In den Herbstferien können Kinder in der ersten Woche zum Thema Ernte-Dank-Zeit Früchte sammeln und beispielsweise zu Kastanienmarmelade verarbeiten.

In der zweiten Ferienwoche bietet die fbs erstmals einen Fotokurs für 12- bis 14-Jährige an, der zum Experimentieren einlädt.

Am 30. September können Familien einen Bauernhof in ­Cyriaxweimar besuchen, um dort die Tiere zu erleben und bei gutem Wetter einen Ausflug mit Pferden zu machen. Kinder zwischen sieben und elf Jahren können am 17. und 18. September im Zirkuswagen an der Lahn übernachten.

Im Familiencafé sonntagnachmittags im Mehrgenerationenhaus findet am 18. September das Bilderbuchkino „Josefine wünscht sich einen Hund“ statt, am 2. Oktober eine Gedichts­lesung für Jung und Alt.

Im Bereich Kreatives und Kultur gibt es dieses Semester für Erwachsene beispielsweise einen Töpferkurs zum Entschleunigen, für Kinder ab fünf Jahren eine Holzkreativwerkstatt.

In Zusammenarbeit mit dem Kaufhaus Ahrens und dem Deutsch-Schwedischen Freundschaftsverein lernen Teilnehmer, in dem Kochkurs „Traditionelle Schwedenhappen“ Hausmannskost wie Köttbullar zu kochen. Für Männer, die mit ihren Kochkünsten beeindrucken wollen, findet der Kurs „Männer an den Herd!“ statt.

Im Bereich Gesundheit können Interessierte an acht Terminen „Entspannung schnuppern“. Sie lernen unterschiedliche Techniken von autogenem Training über Yoga bis hin zu Phantasiereisen kennen.

In dem Wochenend-Intensivkurs „Schultern - Nacken - Kopf“ werden Methoden zur Schmerzlinderung und die richtige Körperhaltung vermittelt. Ebenfalls an einem Wochenende lernen die Teilnehmer im Workshop „Entdecke deine Selbstheilungskräfte“, wie sie durch Atem- und Bewegungstechniken sowie mentales Training beispielsweise ihren Schlaf verbessern und ihre Leistungskraft steigern können.

Zudem bietet die fbs Kurse zur Grundausbildung sowie Fortbildungen für Tagesmütter und -väter an. Im Zuge des Projekts „wellcome“ bietet eine Ehrenamtliche Müttern nach der Geburt Hilfe an, um sie zweimal in der Woche für ein paar Stunden zu entlasten.

Neu ist das Angebot „Stark im Beruf“, das sich an Mütter mit Migrationshintergrund richtet, die in einen Beruf einsteigen möchten.

Dazu gibt es kostenlose Schulungen beispielsweise zu Zeitmanagement, EDV und Bewerbungsmappen, außerdem die Möglichkeit der Begleitung bei Gesprächen mit Arbeitgebern sowie Coachings.

Das komplette Programm finden Interessierte auf der neu gestalteten Homepage www.fbs-marburg.de, über die auch Anmeldungen möglich sind.

von Freya Altmüller

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr