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Fliegerbombe am Ortenberg

Entschärfung beginnt am Donnerstag um 13 Uhr

Die im Wald oberhalb des Wohngebiets am Ortenberg gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll am Donnerstag ab 13 Uhr entschärft werden.
Während der Entschärfung der Fliegerbombe am Donnerstag herrscht eine hohe Sihcherheitsstufe. Archivfoto

Während der Entschärfung der Fliegerbombe am Donnerstag herrscht eine hohe Sihcherheitsstufe.

© Archivfoto

Marburg. Der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg errichtet eine drei Meter hohe Mauer aus Sandsäcken als Vorsichtsmaßnahme während der Entschärfung, teilt die städtische Pressesprecherin Sabine Preisler mit. „Sobald der Wall aus etwa 100-Sand-Big-Packs steht, kann der Kampfmittelräumdienst wie vorgesehen mit seiner Arbeit beginnen“, sagte die Pressesprecherin.

Über den genauen Zeitpunkt der Entschärfung werden  die Anwohner im Gefahrenbereich rund 250 Meter um den Fundort vor dem Start noch einmal per Lautsprecher informiert. Während der Entschärfung müssen sie sich in ihren Häusern aufhalten. Wenn etwas schief geht, könnten Teile der Fliegerbombe in der Umgebung gestreut werden.

Lautsprecherdurchsage verkündet Ende

Nach der Entschäfrung wird es für die Anwohner eine Entwarnung per Lautsprecher geben. Durch den Bau der Sandschutzmauer als Dämmung bei einer möglichen Druckwelle kann eine aufwändige Evakuierung vermieden werden, von der auch Kliniken, eine Schule und ein Altenheim betroffen gewesen wären. Der Gefahrenbereich kann laut Kampfmittelräumdienst im Radius auf 250 Meter begrenzt werden.

Betroffen sind rund 30 bis 40 Häuser unter folgenden Adressen: Dürerstraße ab Hans-Sachs-Straße aufwärts, An der Schäferbuche, Kindergarten Haus Tabor und Spielplatz, Im Gefälle 46. Die Stadt Marburg verteilte gestern Nachmittag Flyer zum Vorgehen an die betroffenen Anlieger. Für die Anwohner in  Lenaustraße und der Violastraße konnte die Stadt Entwarnung geben.

Bereits Ende August war am Ortenberg eine Fliegerbombe gefunden worden. Anders als damals liegt die jetzt geortete Bombe zwar 1,20 Meter tief im Waldboden, der Zünder ist jedoch gut zugänglich. Die Bombe kann durch Ausbau des Zünders entschärft und danach abtransportiert werden. Eine kontrollierte Sprengung wie Ende August ist somit nicht notwendig.


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