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Endspurt für die Hingilskoots-Scheune

Schröcker Projekt Endspurt für die Hingilskoots-Scheune

Im Sommer soll es soweit sein: Dann soll die Hingilskoots-Scheune in Schröck eröffnet werden. Bis dahin wartet allerdings noch allerhand Arbeit auf die Mitglieder des Fördervereins.

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Der Innenausbau läuft, außen muss die Scheune noch verkleidet werden. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Schröck. Gute Nachrichten bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hingilskoots Scheune: „Wenn die Arbeiten wie geplant vorangehen, steht einer Eröffnung im Sommer nichts im Wege“, verkündete das Vorstandsteam. Derzeit arbeiten verschiedene Firmen mit Hochdruck am Innenausbau - Fußböden werden verlegt, Wände verputzt und gestrichen und eine Küche wird eingebaut. Einen „dicken Brocken“ haben die Vereinsmitglieder noch vor sich: Die Verkleidung der Außenfassade mit Holz wollen sie in Eigenleistung erbringen.

Etwa 30 der insgesamt 52 Mitglieder des Fördervereins hätten bisher aktiv am Ausbau der Scheune mitgewirkt, ein „harter Kern“ von 10 bis 15 sehr regelmäßig, sagt der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Harald Nahrgang.

Der Weg zur Gemeinnützigkeit ist frei

Auch eine Gruppe von Jugendlichen hatte mehrere Samstage geopfert, um den Ausbau des künftigen Kulturzentrums nach vorne zu bringen. Die Mitglieder des Vereins beschlossen bei ihrem Treffen auch die Änderung der Satzung, um den Weg für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins frei zu machen. Das Finanzamt habe bereits signalisiert, dass der Anerkennung als gemeinnützigem Verein nichts mehr im Wege steht, so Nahrgang. Damit würde der Verein steuerlich deutlich besser dastehen.

Und Geld kann er gut brauchen, zum Beispiel für die Photovoltaikanlage, die auf dem Scheunendach angebracht werden soll. Derzeit werden mehrere Angebote für eine solche Anlage eingeholt.

Finanziert wird der Umbau der Scheune aus Mitteln der Dorferneuerung, etwa eine Million Euro kostet es laut Nahrgang, aus der Scheune einen Ort zu machen, der vielfältig genutzt werden kann: für kulturelle und private Veranstaltungen ebenso wie für Sozial- und Altenarbeit. Um die Organisation der Veranstaltungen steuern zu können, soll gemeinsam mit der Marburger Ehrenamtsagentur eventuell eine Stelle für eine Arbeitskraft auf 400-Euro-Basis geschaffen werden, erklärt Nahrgang.

Gewählt wurde bei der Versammlung der Vorstand des Fördervereins: Jutta Nixdorf bleibt erste und Harald Nahrgang zweiter Vorsitzender, Schriftführer ist Uwe Heuser, Beisitzer sind Kathrin Schmidt-Enzmann, Carmen Schwartz und Karl Skott. Als Kassierer löst Joachim Scholz Holger Reising ab.

von Heike Döhn

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